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Porsche: Probleme für den 911 GT3 R Hybrid

Manthey-Porsche liegt mit dem 911 GT3 RSR in aussichtsreicher Position - Probleme mit dem Hybridauto erfordern lange Reparaturpause

(Motorsport-Total.com) - Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey fährt beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring weiter an der Spitze mit. Nach sechs Stunden liegen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb, Timo Bernhard und Romain Dumas zusammen mit Lucas Luhr auf dem zweiten Platz. Zuvor hatten sie sich nach nicht ganz fünf Stunden an die Spitze des Feldes gesetzt und bis zu ihrem Boxenstopp vier Runden lang die Führung behauptet. Der Porsche 911 GT3 R Hybrid leistete beim Langstreckenklassiker in der Eifel ebenfalls schon Führungsarbeit.

Lucas Luhr, Marc Lieb

Lucas Luhr kam mit dem Porsche zur Box, aber es kam zuerst kein Sprit

Nach etwas über vier Stunden lag der vom Porsche Team Manthey eingesetzte innovative Rennwagen mit den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister, Richard Lietz, Marco Holzer und Patrick Long zwei Runden lang vorne, bevor er die Führung wegen eines regulären Boxenstopps abgeben musste. Nachdem vermutlich bei einer Berührung mit einem Konkurrenten ein Flansch des Differenzials gebrochen war, musste der 911 GT3 R Hybrid zur Reparatur an die Box und verlor dadurch sechs Runden auf die Spitze.

Am Porsche 911 GT3 R von Falken, den sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler mit Peter Dumbreck, Martin Ragginger und Sebastian Asch teilt, wurde der Motor getauscht. Der von Manthey Racing parallel zum Porsche 911 GT3 RSR eingesetzte 911 GT3 R wurde nach einer problemlosen Anfangsphase nach zwei Stunden planmäßig aus dem Rennen genommen, damit sich das Team auf ein Auto konzentrieren kann.

Stimmen der Fahrer:
Martin Ragginger: "Wir lagen wirklich gut im Rennen und haben in der Anfangsphase nicht zu viel riskiert. Schade, dass wir nun so viel Zeit verloren haben. Aber wir fahren weiter und schauen, wie weit wir noch nach vorne kommen können."

Timo Bernhard: "Mein Stint war problemlos. Es gab vor allem im Mittelteil der Strecke viele Stellen, an denen gelbe Flaggen geschwenkt wurden und ich langsamer fahren musste, um keine Sportstrafe zu riskieren."

Lucas Luhr: "Beim Boxenstopp hat die Zapfsäule des Nürburgrings nicht funktioniert. Es kam einfach kein Benzin. Also mussten wir das Auto an eine andere Säule zurückschieben und haben so fast eine Minute verloren."