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Gelungene Anfangsphase für Volkswagen

Volkswagen liegt mit dem "Golfsrudel" sehr gut im 24-Stunden-Rennen: Viel Prominenz zu Gast bei den Wolfsburgern

(Motorsport-Total.com) - Gelungener Start für Volkswagen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: In der Anfangsphase machten die drei Golf24 mehrere Plätze gut und lagen nach vier Stunden auf den Positionen 16 (Mutsch/Simon/Ekblom/Mortara), 25 (Terting/Thiim/Mailleux/Rast) und 26 (Herbert/Bernhardt/Blundell/Rast). Thomas Mutsch, Startfahrer des Golf24 mit der Startnummer 135, ließ zu Beginn auf abtrocknender Strecke zahlreiche Konkurrenten hinter sich und stieß in die Top 20 vor.

Bei Fans sehr beliebt: Der VW Golf24 ist ein echter Hingucker


Fotos: 24 Stunden am Nürburgring


Rene Rast und Patrick Bernhardt, von Platz 54 ins Rennen gegangen, machten mit ihrem Golf24 (#235) den größten Sprung nach vorne. Peter Terting, Startfahrer der Nummer 35, musste für einen Reifenwechsel einen zusätzlichen Stopp einlegen und büßte dadurch Zeit auf seine Teamkollegen ein. Der Scirocco GT24-CNG von Ickx/Wyss/Ostmann/Niedzwiedz lag nach vier Stunden mit Rang 56 an der Spitze der Klasse für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb, gefolgt von dem Bioerdgas-Schwesterauto der Dakar-Sieger (Al-Attiyah/Sainz/De Villiers/Niedzwiedz). Wechselnde Witterung, zahlreiche Unfälle und die enorme Zahl von mehr als 200 Konkurrenten forderten von den Piloten von Anfang an volle Konzentration und höchste Vorsicht.

Hoher Besuch von Toyota, Comedy in der Startaufstellung
Ein schon fast traditionelles Treffen: Vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen hieß Volkswagen Technikvorstand Dr. Ulrich Hackenberg den Leitenden Direktor und Präsidenten von Toyota, Akio Toyoda, willkommen. Der 55 Jahre alte Enkelsohn des Firmengründers ließ es sich nicht nehmen, sowohl im Golf24 als auch im 1-Liter-Auto Volkswagen XL1 Platz zu nehmen. Dr. Hackenberg nahm später die Nordschleife am Steuer des XL1 persönlich unter die Räder, begleitet von Le-Mans-Legende Jacky Ickx.

Mutsch: "Der Beginn des Rennens war sehr gut, auf nasser Strecke konnten wir mehrere Plätze gutmachen. Der Golf fährt sich sehr gut und auch bei Nässe sehr sicher. Ich hatte einige sehr schöne Duelle mit den schnellen Sportwagen - in den Kurven konnte ich vorbeigehen, auf den langen Geraden kam leider meist der Konter."

Rene Rast: "Mein erster Stint war in Ordnung. Wir haben bewusst ruhig angefangen, um keine Ausrutscher oder Berührungen zu riskieren. Gleichzeitig haben wir eine Menge Plätze gut machen können. Das Auto lief ohne Probleme."

Klaus Niedzwiedz: "Wir sind mit den beiden Scirocco aus der ersten Reihe unserer Startgruppe gut weggekommen, dann habe ich die Führung vor unseren Teamkollegen übernommen. Nach dem Wechsel auf Slicks zogen Regenwolken auf - und wir wechselten zurück auf Regenreifen. Der Regen war nur kurz, aber Sicherheit geht vor."

Giniel De Villiers: "Nachdem mich ein schnelleres überholt habe, ist es direkt vor mir heftigst in die Leitplanken eingeschlagen - ich hatte riesiges Glück, dass ich noch ausweichen konnte. Es gab an vielen Streckenabschnitten gelbe Flaggen - keine leichte Aufgabe, schnell und sicher unterwegs zu sein."

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