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Designstudie: So könnte Tesla 2030 in Le Mans fahren

Ein belgisches Designbüro und sein Beitrag zur "Michelin Design Challenge 2017": Der futuristische Auftritt von Tesla bei den 24 Stunden von Le Mans 2030

(Motorsport-Total.com) - Die 24 Stunden von Le Mans, die erstmals 1923 ausgetragen wurden, sind eine Veranstaltung mit vielen Traditionen und besonderen Bräuchen. Der Veranstalter Automobile Club de l'Ouest (ACO) pflegt die Werte, stellt sich aber gleichzeitig auf die Zukunft ein. Derzeit wird im Rahmen eines Thinktanks, an dem unter anderem Philosophen und Industriekapitäne teilnehmen, über die weitere Ausrichtung nachgedacht. Dabei sind Themen wie zukünftige Antriebe und autonomes Fahren auf dem Tisch.

Tesla Le Mans 2030

Pfeilschnell: Auf den Geraden sollen die Tesla-E-Renner über 450 km/h erreichen Zoom

In einem Beitrag zur "Michelin Design Challenge 2017" haben belgische Fachleute ein denkbares Szenario sichtbar gemacht. Die Agentur "Design By Frank" hat eine Studie erstellt, die einen möglichen Start des Elektro-Automobilherstellers Tesla 2030 bei den 24 Stunden von Le Mans darstellt. Die Designer rücken im Rahmen ihres Projektes den gesamten futuristischen Auftritt in ein ganz neues Gefüge: autonomes Fahren ist Alltag, Nissan hat Le Mans rein elektrisch gewonnen und die Fans erleben das Rennen aus ganz neuen Perspektiven.

In der Vision 2030 duellieren sich im Kampf um Gesamtsiege die erheblich weiterentwickelten LMP1-Hybridfahrzeuge mit neuartigen, rein elektrisch angetriebenen Autos. Um den E-Rennern entsprechende Reichweite und Performance zu verleihen, wurde die Strecke auf der Hunaudieres-Geraden mit Induktions-Ladeschleifen versehen. Der Clou: Wer dort mit Höchstgeschwindigkeit fährt, lädt die Batterien weniger auf. Wer etwas langsamer macht, saugt sich mehr Power für den Rest der 13,6 Kilometer langen Runde.

Tesla Le Mans 2030

Farbwechsel: Die Karosserie zeigt allen Fans stets den Ladezustand an Zoom

Auf dem Weg in das Jahr 2030 wird von Veranstaltern und Teams viel experimentiert. Toyota setzt Drohnen beim Boxenstopp ein. Diese werden ebenso wieder verboten wie ein sich automatisch an Wetterbedingungen anpassender "Morphing-Reifen" von Michelin. Das Fanerlebnis wird über Augmented Reality immer besser, ab dem Jahr 2025 ist es möglich, sich über Virtual-Reality-Tools quasi in die Cockpits der Boliden zu setzen - vom heimischen Sofa aus.

2030 folgt schließlich der große Aufschlag von Tesla. Die Visionäre aus Belgien malen ein interessantes Szenario. Der US-Elektroauto-Hersteller kommt mit zwei Fahrzeugen, die ihren Ladezustand anhand eines Farbwechsels der Karosserie für alle sichtbar darstellt. Beim Vortest schafft der Renner über 450 km/h auf den langen Geraden. Am Steuer sitzen die Herren Alonso, Verstappen, Vettel, Button, Webber sowie zwei Generationen der Familie Räikkönen. Robin Räikkönen geht als jüngster Le-Mans-Starter in die Geschichte ein.


Vision: Tesla 2030 in Le Mans

Angetrieben wird der Tesla von leistungsstarken Radnaben-Motoren, die ihre Energie aus im Unterboden verarbeiteten Batterien beziehen. Die Kraft wird über neuartige Michelin-Reifen auf die Straße übertragen. Die luftlosen Pneus stammen aus einem 3D-Printer. Die Reifen können über innenliegende Systeme die entstehende Hitze durch Reibung und von den Bremsen in elektrische Energie umwandeln und dem Antriebssystem zuführen.

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