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  • 14.01.2012 13:51

24 Stunden von Dubai: Dreifachsieg für Mercedes

Voller Erfolg für Mercedes-Benz: Die Marke mit dem Stern belegte beim 24-Stunden-Rennen von Dubai die ersten drei Plätze - Vorjahressieger Schubert auf Rang vier

(Motorsport-Total.com) - Ein Jahr nach dem 24-Stunden-Renndebüt des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bei den 24 Stunden von Dubai haben die Sportwagen mit den Flügeltüren sämtliche Podiumsplätze bei der siebten Auflage des Langstreckenrennens belegt. Nach 24 aktionsreichen Rennstunden auf dem 5,390 Kilometer langen Dubai Autodrome ging der Sieg an Black Falcon. Die vier Fahrer Khaled Al Qubaisi, Sean Edwards, Jeroen Bleekemolen und Thomas Jäger absolvierten insgesamt 628 Runden (3.384,92 Kilometer) und etablierten damit einen neuen Distanzrekord für das Rennen im Wüstenemirat.

Sieg und neuer Runderekord: Der Black-Falcon-Mercedes war am schnellsten Zoom

Das Heico-Team belegte die Plätze zwei und drei. Bernd Schneider, Maximilian Buhk, Christiaan Frankenhout, Max Nilsson und Andreas Zuber kamen als Zweite ins Ziel, gefolgt vom Team mit dem Schwesterauto, das von Schneider, Kenneth Heyer, Andreas Simonsen und Rodolfo Gonzalez gefahren wurde. Das Siegerteam des vergangenen Jahres, Schubert, war mit den Fahrern Abdulaziz Al Faisal, Edward Sandström, Jörg Müller und Claudia Hürtgen im BMW Z4 lange Zeit auf Podiumskurs. Aufgesammelte Teile, die den Ansaugtrakt blockierten, warfen das Team drei Stunden vor Schluss jedoch auf Rang vier zurück. Diese Platzierung brachte das Team auch ins Ziel.

Der Sieg in Dubau ist der erste Sieg für Mercedes-Benz bei einem 24-Stunden-Rennen seit dem Erfolg für den Sauber C9 mit Mercedes-Motor bei den 24 Stunden von Le Mans 1989. Nachdem er als erster die Ziellinie überquert hatte, wurde Schlussfahrer Al Qubaisi wie in Dubai üblich auf einem Kamel zum Podium für die Siegerehrung gebracht. "Dieser Erfolg ist einfach fantastisch. Im vergangenen Jahr haben wir es versucht, aber es hat nicht geklappt. Diesmal lief alles hervorragend. Wir haben ein problemloses Rennen gehabt. Der Sieg ist etwas Besonderes", sagte Al Qubaisi.

Der Black-Falcon-Mercedes mit der Startnummer 3 fuhr in der zweiten Rennstunde erstmals an der Spitze des Feldes und befand sich fast während der gesamten Renndauer unter den ersten Drei. Das Team hatte nie mehr als eine Runde Rückstand auf die Spitzenreiter und hatte selbst lange Zeit die Führung inne. Der bestplatzierte Porsche war die Nummer 18 von Otto Klohs, Heinz Bruder, Carlo Lusser, Martin Ragginger und Swen Dolenc, als Fünfte ins Ziel kamen. Die beiden Ferrari, die aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen waren, spielten nach Defekten schon frühzeitig keine Rolle mehr im Wettstreit um den Gesamtsieg.

Cora Schumacher gewinnt die A2-Klasse

Bernd Schneider

Dubai 2012: Drei Mercedes-Teams auf dem Siegertreppchen Zoom

Der Sieg in der 997-Klasse ging an den Carworld- Porsche mit den Fahrern Matthyssen, Philippe Richard, Roger Grouwels und Robert Nearn. Das britische Team Optimum feierte einen Sieg in der Klasse SP3 mit dem Ginetta G50 und den Fahrern Lee Mowle, Joseph Osborne, Gary Simms und George Murellis. In der SP2-Klasse siegte das Las-Moras-Racing-Team mit Luc Braams, Ronald Morien, Duncan Huisman und Michael Munemann im Renault Méegane Trophy.

Das französische Team Le Duigou gewann die Klasse A5 mit dem BMW M3 und den Fahrern Jean-Paul Pagny, Benoit Fretin, Bruno Fretin, Eric Vincenot und Jean-Marc Bachelier, während das Besaplast-Racing-Team mit Franjo Kovac, Martin Tschornia, Cora Schumacher, Fredrik Lestrup und Reinhard Nehls im MINI die Klasse A2 für sich entscheiden konnte.

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