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Notfalls mit Kotztüte: Haas will Grosjean bei Halo helfen

Weil Romain Grosjean beim Fahren mit Halo schlecht wird, sucht sein Haas-Team nach einer Lösung, denn ignorieren kann man das System nicht mehr

Romain Grosjean
Romain Grosjean kommt beim Fahren nicht mit Halo zurecht
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Haas-Team sucht derzeit nach Möglichkeiten, wie man seinem Piloten Romain Grosjean das Fahren mit dem Kopfschutzsystem Halo erleichtern kann. Der Wahl-Franzose ist ein großer Kritiker des Schutzes - wie auch Teamkollege Kevin Magnussen - und hatte gemeint, dass ihm schlecht werde, wenn er mit dem Hilfsmittel am Auto unterwegs sei. Doch weil Halo für 2018 verbindlich kommen soll, wird er sich daran gewöhnen müssen.

"Wir müssen uns mit ihm zusammensetzen und schauen, wie wir helfen können", meint Teamchef Günther Steiner. "Das ist eines dieser Dinge, für die wir eine Lösung finden müssen, weil es nicht einfach von alleine weggehen wird", so der Südtiroler weiter. Möglicherweise könnte Haas im Simulator ein Halo installieren, damit sich Grosjean daran gewöhnt, "aber ich habe noch keine Lösung". Steiner lacht: "Vielleicht sollten wir ihm eine Kotztüte geben."

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Doch Halo ist ein ernstes Thema. Auch der Teamchef muss zugeben, dass er kein Freund davon ist, doch er weiß, dass er sich damit arrangieren muss - genau wie seine Piloten. "Jemand, dem wir die Autorität gegeben haben, hat so entschieden und wir müssen das respektieren, ansonsten sollten wir ihm nicht die Autorität geben", sagt er.

Man müsse nun das Beste aus der gegebenen Situation machen und dürfe das Thema nichtständig abwertend herunterreden. "Wir müssen damit leben, das Beste für den Sport daraus machen und einfach weitermachen", so Steiner.

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