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Formel-1-Wetter Spielberg: Pole-Setter Bottas droht der Regen

Warum die Regengefahr in Spielberg auch am Rennsonntag keineswegs gebannt ist, wem ein Regenrennen recht wäre und wer die Gewitterwolken scheut

Daniel Ricciardo
Die Gewitterwolken lassen sich nicht aus Spielberg vertreiben
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In Spielberg braut sich etwas zusammen. Darauf deutet zumindest der Wetterbericht für den Rennsonntag hin: Während der Himmel bislang trotz Regenrisikos an diesem Wochenende seine Schleusen noch nicht öffnete, könnte sich das nun doch noch ändern, denn für die Mittagszeit sind Gewitter angesagt. Zwischen 12 und 13 Uhr steigt die Regenwahrscheinlichkeit in Spielberg auf 58 Prozent, zum Rennstart um 14 Uhr liegt sie immer noch bei rund 50 Prozent und dürfte sich bis zur Zielflagge in diesem Bereich bewegen.

Die Formel-1-Stars sind längst gewarnt. "Morgen könnte das Wetter eine wichtige Rolle einnehmen", weiß Pole-Setter Valtteri Bottas, der auf ein Trockenrennen hofft. "Aber da ich von Platz eins starte, würde ich mich nicht beklagen, sollte der Regen ausbleiben." Anders sieht das freilich sein Teamkollege Lewis Hamilton, der nur von Startplatz acht losfährt. "Regen könnte für mich hilfreich sein", sagt er. "Das würde das Rennen ein bisschen zu einer Lotterie machen."

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Bei Ferrari glaubt man nur bedingt an ein Regenrennen. "Es sieht so aus, als hätten wir eine andere Prognose", sagt Vettel. Doch auch der Heppenheimer, der unweit des Red-Bull-Ring einen Bauernhof besitzt und das unstete Wetter im Murtal kennt, ist gewarnt: "Ich muss das noch mit unseren Jungs besprechen. Die Regenreifen sind jedenfalls bereit."

Vettel warnt: Hatten kein einziges Regen-Training

Ein Regenrennen könnte für viele Überraschungen sorgen, glaubt er: "Es ist immer knifflig, da wir kein einziges Training auf nasser Strecke absolviert haben. Wir haben aber immerhin etwas Erfahrung aus dem Vorjahr." Im Gegensatz zu den Ferrari- und Mercedes-Akteuren hoffen die Hausherren von Red Bull auf Regen, da man so den Nachteil durch den Renault-Motor auf den langen Geraden etwas wettmachen kann.

Aber auch Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko - selbst ein Steirer - will gegenüber 'Sky' keine Versprechen abgeben. "Das Wetter macht hier selten das, was die Vorhersage verspricht." Baku-Sieger Daniel Ricciardo träumt schon jetzt von einer nassen Strecke: "Das würde helfen, denn sonst haben wir nicht das Auto, um Mercedes und Ferrari herauszufordern."

Teamkollege Max Verstappen geht ins Detail und erklärt, warum Red Bull ein Regenrennen klar entgegenkommen würde: "Im Trockenen am Freitag war Ferrari nur vier km/h schneller auf der Geraden, im Qualifying waren es plötzlich zwölf km/h. Bei Regen gleicht sich so etwas an. Hinzu kommt, dass ich persönlich bei Nässe immer viel Spaß habe. Das liegt mir."

Williams-Piloten klammern sich an Strohhalm Regen

Und selbst die Williams-Piloten hoffen inzwischen in Spielberg auf Regen. Das wäre vor ein paar Jahre undenkbar gewesen, als der Bolide aus Grove auf dem Red-Bull-Ring noch zur Hochform auflieg und bei feuchter Strecke unter dem mangelnden Grip mehr litt als andere Autos. Doch die Startplätze 17 und 18 für Felipe Massa und Lance Stroll lassen auf Chaos hoffen.

"Ich muss auf Regen hoffen", erklärt Massa. "Nicht, weil sich dadurch die Performance irgendwie verändert, aber dann ergeben sich halt Möglichkeiten. Und ich brauche von meinem Startplatz aus einige ungewöhnliche Gelegenheiten. Wenn man von Platz 17 kommt, dann braucht man schon etwas Unterstützung von irgendwo." Und Teamkollege Stroll, der in Baku noch Dritter wurde, zeigt Humor, wenn es um das Wetter geht: "Ich hatte gern Regen, Gewitter - am liebsten sogar Schneesturm! Dann käme richtig Würze in die Sache!"

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