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Alonso, Hülk & Montoya in Le Mans: Wirklich nur ein Traum?

Fernando Alonso und Juan Pablo Montoya könnten gemeinsam auf das historische Triple losgehen - Porsche erkennt den Charme einer solchen Fahrerbesetzung

Juan Pablo Montoya, Fernando Alonso
Juan Pablo Montoya und Fernando Alonso verstehen sich jetzt schon prächtig
© McLaren (Twitter)

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso, Nico Hülkenberg und Juan Pablo Montoya gewinnen gemeinsam auf Porsche die 24 Stunden von Le Mans. Nur ein Traum? Stand heute schon. Aber das Szenario ist mehr als eine Spinnerei von durchgeknallten Fans, die jeden Bezug zur Realität verloren haben. Angesichts solch klingender Namen gibt es durchaus auch bei Porsche Kräfte, die ins Schwärmen kommen.

"Alonso, Hülkenberg und Montoya in einem Auto: Das ist durchaus eine Kombination, die ihren Reiz hat", erklärt Porsche-LMP1-Leiter Fritz Enzinger im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Besonders faszinierend daran: Sollte es Alonso gelingen, vor einem Le-Mans-Start in diesem Set-up das Indy 500 zu gewinnen, würde ein Sieg beim 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe gleich für zwei Fahrer die Vollendung des Triples bedeuten.

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Montoya hat den Grand Prix von Monaco 2003 gewonnen, das Indy 500 2000 und 2015. Ihm fehlt nur noch der Triumph in Le Mans. Alonso wiederum stand in Monaco 2006 und 2007 in der Fürstenloge. Das Indy 500 nimmt er 2017 zum ersten Mal in Angriff. Und Hülkenberg war in der Formel 1 zwar noch nicht einmal auf dem Podium, hat dafür aber schon seinen Le-Mans-Sieg von 2015 in der Tasche. Es wäre ein Fahrerteam mit allerhöchstem Prestige.

Alonso & Porsche: Der Sitz war schon angepasst

Alonso brannte vor der Saison 2015 schon einmal darauf, für Porsche Le Mans zu fahren. Die Verhandlungen waren weit fortgeschritten, der Sitz schon angepasst. Zu Simulator- oder Testfahrten kam es nicht. Es fehlte nur die Unterschrift. Letztendlich scheiterte der spektakuläre Deal am Veto von McLaren-Honda. Ron Dennis, so hört man, wäre schon so gut wie überredet gewesen. Honda soll der Aktion dann aber einen Riegel vorgeschoben haben.

Vielleicht aus Angst, dass dem teuren Superstar etwas passieren könnte. Mark Webber, ebenfalls ein Mann mit Formel-1-Background, hatte beim Saisonfinale 2014 in Brasilien einen schweren Unfall. Bei der Argumentation gegenüber Honda, dass ein Gaststart in Le Mans eine gute Idee wäre, war das wenig hilfreich. Die Japaner hatten keine Lust darauf, ihren angeblich 30 Millionen Euro Jahresgage schweren Superstar einem solchen Risiko auszusetzen.

Alonsos Kontakt zu Porsche-Teamchef Andreas Seidl ist seither nie abgerissen, liegt aber momentan auf Eis. Denn Voraussetzung für ein solches Traum-Trio in einem Le-Mans-Porsche wäre der Einsatz eines dritten Autos. Solange die Nachwehen der VW-Dieselaffäre wirken, ist das aber kein konkretes Thema. Die Entscheidung für einen dritten Porsche in Le Mans 2018 müsste spätestens bis August 2017 fallen.

Traum-Trio kommt nur mit einem dritten Auto

Darauf deutet momentan wenig hin: "Wir haben keinen dritten Prototypen mehr", sagt Seidl gegenüber 'Auto Bild motorsport'. "Und es gibt derzeit auch keine Pläne, dass sich daran etwas ändert." Die anderen beiden Autos wiederum sind mit Jani/Lotterer/Tandy und Bamber/Bernhard/Hartley top besetzt. "Sie stehen langfristig unter Vertrag. Solange sie wie bisher ihre Leistung bringen, sind sie für uns gesetzt", stellt Enzinger klar.

"Alonso", sagt Seidl, "ist ein interessanter Fahrer, und vor zwei Jahren hätten wir etwas auf die Beine stellen können." Aktuell sieht er keine Möglichkeit für eine kurzfristige Einigung. Rein sportlich gesehen hat Porsche zudem keinen Grund, an der Fahrerbesetzung zu rütteln. Spannend an der Kombination Alonso/Hülkenberg/Montoya wäre aber die weltweite Aufmerksamkeit. Seidl räumt ein: "Wir wissen natürlich um die Publicity für ein solches Projekt."

Alonso: Auch Toyota ein Thema?

Vielleicht verhandelt Alonso inzwischen auch deswegen mit Renault, weil er dort mutmaßlich die Freiheit hätte, Le Mans zu fahren. Denn neben Porsche gibt es noch eine zweite Variante, die für ihn attraktiv sein könnte: Toyota. Mit den Japanern war er zu deren Formel-1-Zeit schon einmal fast einig, ehe der Vertragsabschluss platzte. Und Renault würde das wohl zulassen. Sebastien Buemi fährt in der Formel E auch für Renault und in Le Mans für Toyota.

Nur: Toyota geht noch weniger als Porsche, solange Alonso Honda-Fahrer ist. Toyota und Honda sind die beiden größten japanischen Automobilhersteller und erbitterte Konkurrenten. Dass man sich gegenseitig Fahrer ausleiht, ist undenkbar. Aber bevor Alonso ernsthaft an seinen Traum von Le Mans denkt, hat er ohnehin noch ein anderes Projekt vor sich. Nämlich seine Premiere beim Indy 500 am 28. Mai.

Auf Porsche-Seite sind die Kontakte zu allen drei Fahrern jedenfalls vorhanden. Montoya und Enzinger kennen sich aus ihrer gemeinsamen Formel-1-Zeit bei BMW gut. Mit Alonso und Hülkenberg, für den Le Mans weiter ein Thema ist (solange es keine Terminkollision mit der Formel 1 gibt), steht Seidl in Verbindung. Enzinger: "Andreas, der ein enormes Fahrer-Netzwerk hat, ist der, der bei uns mit den Fahrern verhandelt. Und das macht er ganz hervorragend."

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