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Nico Hülkenbergs Wechsel: "Brauchte eine neue Freundin"

Nico Hülkenberg über seine "neue Liebe" Renault und was er mit dem Werksteam schon in der Formel-1-Saison 2017 erreichen will

Nico Hülkenberg
Nico Hülkenberg ist beruflich frisch verliebt und aus Überzeugung geschieden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Manchmal kann man noch so gut zusammen passen - die Luft ist raus und der Hunger nach etwas Neuem größer. So ungefähr beschreibt Nico Hülkenberg die Gründe für seinen Wechsel von Force India zu Renault. "Nach meiner langen Ehe mit Force India brauchte ich eine neue Freundin", scherzt er gegenüber Formula1.com. Tatsächlich will der 29-Jährige nicht nur dem Werksteam auf die Beine helfen, sondern auch seine eigene Karriere wieder ankurbeln.

"Ich bin Force India sehr dankbar und verlasse sie im Guten", betont er. "Wir hatten zusammen das erfolgreichste Jahr in ihrer Geschichte. Das hat sich beinahe angefühlt, wie den unmöglichen Traum zu leben. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass es für mich der richtige Schritt ist, zu einem Werksteam zu wechseln und dort nach neuen Erfolgen zu streben. Mit Renault und mir treffen zwei Herausforderer aufeinander, die beide gutes Potenzial haben."

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Hülkenberg steht vor seiner siebten Formel-1-Saison und erlebte sein persönlich bestes Jahr 2014 mit Force India, als er mit 96 WM-Punkten Gesamtneunter wurde. Mit seinen Anfängen als Rookie bei Williams und dem einem Ausreißer-Jahr bei Sauber konnte er in 115 Rennen schon einiges an Erfahrung sammeln. Zu einer Podiumsplatzierung hat es noch nicht gereicht. Aber der Emmericher weiß, wie das Geschäft läuft.

"Bei Force India waren wir Best of the Rest hinter Mercedes, Red Bull und Ferrari", erklärt er. "Aber wir hatten nicht Voraussetzungen und Stärken eines Werksteams. Wir haben aus wenig viel machen können. Bei Renault wird es in den kommenden Jahren darum gehen, einen Teilnehmer zu einem echten Herausforderer zu machen und dabei die Vorteiler eines Herstellers dazu zu nutzen, das bestmögliche zu erreichen - wie in der Vergangenheit. Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen werden."

In Enstone wird er mit offenen Armen empfangen. Der mittlerweile zurückgetretene Teamchef Frederic Vasseur hat um den Wechsel gekämpft und Technikchef Bob Bell hält große Stücke auf ihn. Auch Hülkenberg selbst merkt man die Lust an der Zusammenarbeit an, auch wenn er vorsichtig formuliert: "Wir wollen ein ambitionierter Konkurrent sein und 2017 für ein paar Überraschungen sorgen. Aber es wird noch ein Übergangsjahr für uns werden. Gebt uns Zeit und feiert mit uns, wenn wir schneller als erwartet sind."

Seine neue Liebe hat Hülkenberg allerdings womöglich auch um die Chance gebracht, als Nachfolger von Landsmann Nico Rosberg bei Mercedes anzuheuern. Diesen Umstand kann er aber weglächeln: "So wie die Situation zu diesem Zeitpunkt schon war, habe ich keinen Gedanken an einem derartigen Wechsel verschwende - ich war ja schon in meine neue Freundin Renault verliebt."

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