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Daniel Ricciardo: Donald Trump wäre liebstes "Shoey"-Opfer

Wieso Daniel Ricciardo gerne Donald Trump zu einem "Shoey" überreden will, warum er sich an Lewis Hamilton die Zähne ausbeißt und woher das Ritual stammt

Daniel Ricciardo
Nicht Jedermann's Sache: Daniel Ricciardos "Shoey"-Ritual
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo hat dieses Jahr mit seinen "Shoeys" auf dem Podest für große Erheiterung gesorgt. Kaum ein Toppilot konnte sich der zweifelhaften Tradition entziehen, aus dem verschwitzen Rennfahrerschuh des Australiers einen Schluck Schaumwein zu trinken - unter großer Begeisterung des Publikums. Doch der Red-Bull-Pilot hat bereits weitere Opfer ins Visier genommen. "Jemand formeller wäre cool", denkt er laut nach. Dann fällt ihm im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' der umstrittene neue US-Präsident ein: "Vielleicht gelingt es mir bei Donald Trump, dass er einen "Shoey" macht. Das wäre lustig."

Nach Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber, Max Verstappen und Nico Rosberg konnte sich auch Hollywood-Star Gerard Butler in Austin nicht entziehen. "Mit manchen Promis ist das ja ganz cool, denn das geht dann um die Welt bis nach Hollywood", freut sich Ricciardo über die Aufmerksamkeit.

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Neben Sebastian Vettel, der in der zweiten Saisonhälfte kaum auf dem Podest stand, drückt sich bislang nur Lewis Hamilton erfolgreich vor Ricciardos Schuhritual. Bereits in Austin blitzte der "Aussie" auf dem Podest ab. "Lewis hat lachend zu mir gesagt, dass mir das bei ihm nie gelingen wird", verrät der Red-Bull-Pilot. "Bei ihm will ich es also schaffen."

Hamilton drückt sich vor "Shoey"

Doch Hamilton erweist sich als harte Nuss. "Das lohnt sich ja nicht", sagt er in Wien im Zuge der FIA-Weltmeisterehrung. Und erklärt, warum er kein Interesse hat, den Spaß mitzumachen. "Es ist einfach Saft aus dem Schweiß, der sich zwischen den Zehen sammelt. Das ist ziemlich schlecht. Würde man das in einen normalen Drink mixen?"

Was nicht alle wissen: Ricciardo ist bei weitem nicht der Urheber der "Shoey"-Tradition. Während im Mittelalter der Aberglaube herrschte, dass das Trinken aus einem Schuh Glück bringe, war es im vergangenen Jahrhundert eher ein Zeichen der Dekadenz, wenn aus einem Damenslipper Champagner geschlürft wurde.

Die australische Tradition des "Shoeys" wurde allerdings laut Ricciardo von den Mad Hueys ins Leben gerufen, die gerne Bier aus Schuhen trinken. "Das sind Surfer und Fischer aus Australien, die um die Welt reisen und ihren Spaß haben", erklärt der Red-Bull-Pilot. "Es ist etwas verrückt, aber wir Australier lieben unsere verrückten Traditionen."

Woher der "Shoey"-Kult stammt

Danach wurde der australische MotoGP-Pilot Jack "Jackass" Miller, der mit den Mad Hueys befreundet ist, darauf aufmerksam und zelebrierte das Ritual dieses Jahr bei seinem Debütsieg in Assen auf dem Podest mit Champagner. "Als ich also Jack Miller sah, da hatte ich den Eindruck, dass das wirklich gut ankommt", erinnert sich Ricciardo. "Ich wollte das also auch probieren."

Und so etablierte Ricciardo den Kult in der Formel 1. "In Japan war ich schockiert: Die Leute dort sprechen kein Wort Englisch, aber sie haben mir Zeichen gegeben", fordern inzwischen die Fans rund um den Erdball das ungewöhnliche Ritual von Ricciardo ein. Der Erfolg kommt selbst für ihn überraschend: "Ich habe ehrlich gesagt mit viel Kritik gerechnet. Und nicht, dass das so eine Dynamik annimmt."

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