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Horner zur Flaggenaffäre: "Unangenehme 24 Stunden"

Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte die Flaggenaffäre von Sao Paulo einen Beigeschmack - Für Sebastian Vettel hingegen war alles klar

Sebastian Vettel, Christian Horner (Red-Bull-Teamchef)
Christian Horner und Sebastian Vettel hatten nach dem Saisonfinale noch Arbeit
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Dank des mit einem massiv beschädigten Red Bull RB8 herausgefahrenen sechsten Platzes beim Grand Prix von Brasilien brachte Sebastian Vettel seinen dritten WM-Titel innerhalb von drei Jahren unter Dach und Fach. Ferrari-Pilot Fernando Alonso musste sich trotz Platz zwei in Sao Paulo mit dem Vizetitel begnügen. Unterm Strich fehlten dem Spanier vier Punkte, denn bei Punktegleichstand wäre der Titel aufgrund der höheren Anzahl Saisonsiege an Vettel gegangen.

Doch während Vettel und das Red-Bull-Team bereits ausgelassen feierten, braute sich hinter den Kulissen Unheil zusammen. Stein des Anstoßes war das zwischen den Kurven drei und vier auf der Gegengeraden vorgetragene Überholmanöver Vettels gegen Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne in Runde vier, das - so die Ansicht im Ferrari-Team - unter Gelber Flagge und damit regelwidrig über die Bühne ging.

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Nach eingehender Analyse der Daten- und Videoaufzeichnungen durch die FIA wurde Vettel schließlich von jeglicher Schuld freigesprochen. Der Automobilweltverband berief sich in seiner Begründung zum einen darauf, dass es in besagter Runde widersprüchliche Signale gab (während die Lichtsignale in den Kurven drei und vier auf Gelb geschaltet waren, schwenkte ein Streckenposten zwischen den Kurven drei und vier die Grüne Flagge) und zum anderen darauf, dass seitens Ferrari bei den Rennkommissaren vor Ort keine Untersuchung der Szene beantragt wurde.

Vettel: "Es war dann ziemlich klar"

Für Weltmeister Vettel wurde die ganze Angelegenheit ohnehin heißer gekocht als sie war. "Gerade Anfang letzter Woche gab's ja nochmal Neuigkeiten mit gelben und grünen Flaggen", so der Red-Bull-Pilot gegenüber 'ServusTV'. "Das hat uns zwar, ich würde nicht sagen nervös gemacht, aber wir hatten kurzzeitig nochmal ein bisschen was zu tun. Ich glaube aber, es war dann ziemlich klar."

Red-Bull-Teamchef Christian Horner bezeichnet es bei dieser Gelegenheit als "unglücklich, weil viel Wirbel darum veranstaltet wurde, dass Sebastian unter Gelber Flagge überholt haben soll". Da die Szene in der Live-Übertragung am 25. November nicht zu sehen war, verlagerten sich die Diskussionen auf die einschlägigen Online-Plattformen und nahmen Bezug auf ein YouTube-Video, in dem der Streckenposten mit der Grünen Flagge zu erkennen war.

"Es war überall im Internet und jeder hatte eine Meinung dazu. Dann ging Ferrari zur FIA und bat um eine Stellungnahme", lässt Horner die Geschehnisse Revue passieren und gibt Einblick, wie man im Red-Bull-Lager damit umging: "Ich habe mit Sebastian gesprochen und ihn gefragt, ob er eine Grüne Flagge gesehen hatte. Er meinte zu mir: 'Ich kann mich an diesen speziellen Zwischenfall nicht spontan erinnern, aber ich weiß, dass ich in dem Rennen nichts falsch gemacht habe. Ich habe dermaßen auf die Gelben Flaggen geachtet, ich habe sicher nichts falsch gemacht.'"

Enttäuschung und Erleichterung bei Horner

"Zum Glück gab es TV-Bilder, auf denen in einer halben Meile Entfernung ein Mann zu sehen war, der eine Grüne Flagge in der Hand hatte", spricht Horner auf das im Internet kursierende Onboard-Video aus Vettels Auto an und hält fest: "Damit war es hundertprozentig klar. Die FIA hat das geprüft und mitgeteilt, dass es von ihrer Warte aus nichts zu beanstanden gibt, und dass den Kommissaren an der Strecke auch nichts gemeldet wurde. Sie waren zufrieden."

Einen Beigeschmack haben die Ereignisse der letzten November-Woche für den Red-Bull-Teamchef dennoch. "Schade, dass das diskutiert wurde, nachdem die Meisterschaft schon beendet war, aber was uns betrifft, war das Thema durch, als Sebastian in Sao Paulo über die Ziellinie gefahren ist. Es waren unangenehme 24 Stunden, aber es wurde rasch geklärt. Wir waren dann doch erleichtert, als bestätigt war, dass alles in Ordnung war", so Horner.

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