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FIA setzt Frist für Kostenkontrolle

Laut FIA-Weltratsbeschluss am Freitag in Paris sollen die Maßnahmen zur Kostenreduzierung in zwei Wochen stehen - Zwei Teams stellen sich quer

FIA
Die FIA erwartet bis Ende Juni klare Kostenreduzierungsmaßnahmen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie FIA-Präsident Jean Todt bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung in Paris ankündigte, ist der Automobilweltverband bemüht, die Kosten für die in der Formel 1 engagierten Teams und Motorenhersteller in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Angesichts des ab der Saison 2014 greifenden neuen Motorenreglements wird allgemeinhin ein enormer Anstieg der Ausgaben befürchtet.

Aus diesem Grund ist eine abgewandelte Form eines Ressourcen-Restriktionsabkommens (RRA) bereits für die Saison 2013 vorgesehen. Gemäß Weltratsbeschluss vom Freitag sollen die Vereinbarungen bezüglich der Chassis-Kosten bis zum 30. Juni und somit bereits in zwei Wochen vorliegen. "Die Absicht ist es, allen an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Teams in gleichem Maße zu helfen", heißt es in der entsprechenden Mitteilung der FIA.

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Jegliche Bemühungen, ein RRA nach dem 30. Juni zu implementieren würden die einheitliche Zustimmung aller Teams voraussetzen. Dem Vernehmen nach stellen sich die Teams Red Bull und Toro Rosso gegen die geplanten Einschränkungen der FIA, weshalb eine Einigung zu einem späteren Zeitpunkt als am 30. Juni mehr als unwahrscheinlich ist.

Beim Thema Concorde-Agreement gibt es derzeit wenig Neues. Nur soviel: "Hinsichtlich eines Concorde-Agreements gibt es weiterhin konstruktive Gespräche zwischen der FIA und den Haltern der kommerziellen Rechte. Die Absicht ist es, in den kommenden Wochen eine Vereinbarung zu treffen." Bezüglich neu hinzustoßender Teams für die Saison 2013 wurde die Einschreibefrist am Freitag vom 15. Juli auf den 30. September verschoben.

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