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De la Rosa: HRT setzt auch auf Höckernase

07. Februar 2012 - 09:37 Uhr

Auch wenn HRT in Jerez mit dem alten Auto testen wird, gibt Pedro de la Rosa bereits einen Ausblick auf das neue: "Unserer wird auch eine Stufe haben"

Pedro de la Rosa
Auch HRT-Pilot Pedro de la Rosa findet die Höcker auf den Nasen hässlich
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Höcker auf den Nasen der neuen Formel-1-Boliden sind wohl die charakteristischste Änderung im Vergleich zu den Autos der Saison 2011. Durch eine Regeländerung, die vorgibt, dass die Nase tiefer angebracht werden muss, haben sich fast alle Designer dazu entschieden, ihren neuen Kreationen auf Höhe der vorderen Radaufhängung eine Stufe zu integrieren.

"Von dem was ich gesehen habe, ist der McLaren das eleganteste Auto", berichtet Pedro de la Rosa. Der Ex-McLaren-Testfahrer erklärt der 'Mundo Deportivo': "Die Stufen auf den Nasen der anderen sind hässlich, aber es ist eine technische Lösung, die viele Teams wegen der Regeln wählen."

"Unsere wird höchstwahrscheinlich auch eine Stufe haben. Sie wird aber sicher nicht so aggressiv sein", verrät der HRT-Pilot. Noch ist der 2012er-HRT nicht fertig. Beim Test in Jerez fährt de la Rosa mit einem Vorjahresauto, welches weiß lackiert sein wird. "Darüber mache ich mir keine Sorgen. Soviel wie möglich Kilometer abzuspulen ist das, was zählt. Ich muss den Rost abschütteln und mich in mein neues Team integrieren."

HRT macht gerade schwierige Zeiten durch. Nachdem man sich von Colin Kolles trennte, musste man die Abläufe neu koordinieren. "Das Team ist komplett neu - Mechaniker, Ingenieure und die Transporter", schildert de la Rosa. "Wo vorher nichts war, ist nun ein Formel-1-Team. Ich sehe bekannte Gesichter, Leute mit denen ich bei unterschiedlichen Teams gearbeitet habe und auch spanische Leute."

"Wir beginnen mit einem leeren Blatt und einer neuen Gruppe Menschen. Deswegen habe ich für zwei Jahre unterschrieben", erläutert der Spanier, der nicht davon ausgeht, dass sich das Team schneller entwickeln wird: "Ich weiß, dass es das Minimum ist, was wir brauchen, um alles in Gang zu bringen."

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