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Wurz: "Es wird niemand sterben"
Alexander Wurz analysiert den Grand Prix von China, in dem er Zwölfter wurde, und spricht (nicht) über diverse Rücktrittsmeldungen
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Rund eine Stunde vor dem Start heute in Shanghai sickerte aus dem Umfeld von Alexander Wurz durch, dass der Österreicher seine Formel-1-Rennkarriere am Jahresende an den Nagel hängen wird. Neuesten Informationen zufolge soll er Testfahrer bleiben und gleichzeitig eine Position im Teammanagement übernehmen.
Äußern wollte sich Wurz dazu aber nicht: "Schade für die Fans, mein Dank an die Fans, die zu Hause warten, aber leider Gottes bin ich in einer Zwickmühle, denn ich darf, kann und will hier nichts dazu sagen. Ich habe es mit Frank so besprochen, dass wir es unter uns behalten, was mit dem Williams-Team und Alex Wurz passiert", erklärte er. Nur so viel verriet er: "Es ist nichts Schlimmes, es wird niemand sterben. Mir wird sicher leichter sein, wenn wir darüber sprechen können."

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Wurz schweigt zu allen Gerüchten
Auf die Frage unseres 'Motorsport-Total.com'-Reporters, ob es nicht ein großer Schritt sei, den Lebenstraum vom Beruf des Grand-Prix-Piloten aufzugeben, wich Wurz ebenfalls aus: "Du versuchst hier, ein bisschen im Teich der Gerüchte zu fischen. Auch darauf möchte ich nicht eingehen." Noch nicht einmal einen Zeitpunkt für die geplante Bekanntgabe konnte er mitteilen, anzunehmen ist aber, dass es in oder kurz nach Brasilien passieren wird.
Im heutigen Rennen konnte Wurz zwar seinen Teamkollegen Nico Rosberg in Schach halten, aber abgesehen von jener Phase, als er als Zweiter nach Mark Webber Trockenreifen aufziehen ließ und damit der schnellste Mann im Feld war, fiel er kaum auf. Schon in der Anfangsphase fiel es ihm schwer, die Pace der Konkurrenten vor ihm mitzugehen, die noch dazu von Heikki Kovalainen massiv aufgehalten wurden.
"Am Anfang war es recht lustig, im Nassen ist es mir sehr gut gegangen. Ich konnte mich nach vorne arbeiten - das waren heute meine Bedingungen. Ich war dann der erste Mutige, der Trockenreifen draufgetan hat", sah Wurz selbst die Sache mit ganz anderen Augen. "Es hat kurz gut ausgeschaut, aber dann hatten wir wieder das Problem wie im Training, dass der Reifen an unserem Auto nicht funktioniert, daher konnte ich nicht in die Punkte kommen."
Meeting mit dem Teammanagement
Dieses Problem gelte es nun aus der Welt zu schaffen: "Wir müssen uns jetzt zusammensetzen. Wir hatten gestern schon ein langes Meeting mit Patrick Head und Sam Michael, in dem wir besprochen haben, was wir langfristig tun können, um dieses Problem zu beheben. Wir haben einige Ideen. Das müssen wir im Winter bearbeiten, denn so ein Rennen kann die Meisterschaft drehen für uns", teilte der 33-Jährige mit.
Nicht ausgeschlossen übrigens, dass Wurz heute seinen letzten Grand Prix bestritten hat, denn Gerüchten zufolge soll Testfahrer Kazuki Nakajima in São Paulo sein Cockpit übernehmen. Der Österreicher selbst wollte dazu nichts sagen und verwies auf seine Verschwiegenheitsvereinbarung mit Williams. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man aber inzwischen davon ausgehen, dass er 2008 keine Rennen mehr fahren wird.










