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Dennis: Sieg schon im Qualifying verloren

26. August 2007 - 17:36 Uhr

McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis ärgert sich im Nachhinein über die Tankstrategie, malt nach Istanbul aber nicht den Teufel an die Wand

Ron Dennis
Ron Dennis kündigt für Monza wieder stärkere Silberpfeile an
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis glaubt, dass der Grand Prix der Türkei ganz anders hätte verlaufen können: "Wir hatten das Tempo, vielleicht hätte das Qualifying anders ausgehen können. Man hat gesehen, dass wir im ersten Stint um zwei oder drei Runden länger fahren könnten, also wäre die Pole im Bereich des Möglichen gelegen", analysierte er.

Dann wäre Lewis Hamilton nicht auf der schmutzigen linken, sondern auf der sauberen rechten Seite der Fahrbahn gestanden, hätte möglicherweise den Start gewonnen und viel bessere Chancen auf den Sieg gehabt. So fiel er wegen eines Reifenplatzers auf den fünften Platz zurück, während Fernando Alonso nach einem völlig verpatzten Start - ebenfalls von der schmutzigen Seite - nur noch Rang drei retten konnte.

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"Lewis hätte heute vielleicht noch den zweiten Platz holen können, aber das mit den Reifen kann passieren. Fernando hat gute Arbeit geleistet und den dritten Rang geholt. Leider ist er in Kurve eins zurückgefallen. In der Weltmeisterschaft ist es nun eng. Wir haben von Anfang an gepusht und unsere Autos waren auch konkurrenzfähig", so Dennis.

"Sie machen auch ihre Arbeit und geben ihr Bestes."
Ron Dennis

Bridgestone machte er keinen Vorwurf: "Es hatte jeder Mal Reifenprobleme, die Symptome haben sich überall mal gezeigt. Diesmal war es ein etwas schwerwiegenderes Problem. Das war einfach ein Problem, wie es mal auftreten kann. Das war sicherlich ein fehlerhafter Reifen. Aber sie machen auch ihre Arbeit und geben ihr Bestes", nahm er den Reifenhersteller in Schutz. "Schade, dass dadurch auch der Fontflügel beschädigt wurde."

In der Weltmeisterschaft führt Hamilton nun fünf Punkte vor Alonso, 15 vor Felipe Massa und 16 vor Kimi Räikkönen. Dennis: "Wir wussten, dass es ein enges Rennen um die Weltmeisterschaft wird", meinte er achselzuckend. "Ferrari hat hier den ersten und zweiten Platz geholt, so ist es hier nun einmal. Zumindest haben wir gepunktet. In Monza werden wir stark sein, ihr werdet sehen!"