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De la Rosa, Paffett und Spengler bei Prodrive im Gespräch

15. August 2007 - 15:56 Uhr

Angeblich ist Prodrive mit den Planungen bereits so weit, dass McLaren-Mercedes bereits an der Logistik arbeitet und das Team mit Fahrern verhandelt

Gary Paffett
Gibt Gary Paffett bei Prodrive sein lang ersehntes Formel-1-Debüt?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Der Brite David Richards wird mit seinem Prodrive-Team wie seit Monaten Berichtet mit Hilfe von McLaren-Mercedes den Einstieg in die Formel-1-Saison 2008 bestreiten - eine offizielle Bekanntgabe steht aber nach wie vor aus.

Nachdem drei größere Sponsoren gefunden wurden, soll McLaren-Mercedes bereits an einer Logistik arbeiten, in der kommenden Saison zwei Teams einzusetzen, weil für Prodrive die Zeit zu knapp sei, noch eine eigene Mannschaft aufzubauen. Das berichtet die Fachzeitung 'auto, motor und sport' am Mittwoch.

Demnach soll Prodrive, das den 12. und letzten Platz im künftigen Formel-1-Feld erhalten hat, aus produktionstechnischen Gründen wie McLaren-Mercedes selbst das aktuelle 2008er-Auto einsetzen. Ab der kommenden Saison ist es in der Formel 1 erlaubt, dass Teams nicht nur den Motor, sondern auch das Chassis und andere Teile von einem anderen Team oder von externen Herstellern kaufen dürfen.

Als Fahrer für Prodrive werden die McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa (Spanien) und Gary Paffett (Großbritannien), der zudem in der Deutschen Tourenwagen Masters fährt, gehandelt. Spekuliert wird zudem über einen möglichen Einsatz von Paffetts DTM-Kollegen Bruno Spengler (Kanada) - zum Beispiel als Testfahrer.

Für McLaren-Mercedes würde es genauso wie für Prodrive Sinn machen, auf die beiden Testfahrer zu setzen. Da seit diesem Jahr nur noch ein Auto pro Team und Testtag eingesetzt werden darf, ist jeder Testkilometer von großer Bedeutung. Da beide Teams das gleiche Auto einsetzen, würde auch McLaren-Mercedes von der Entwicklungsarbeit des Kunden profitieren. De la Rosa und Paffett kennen die Technik, das Personal und die Arbeitsabläufe bei McLaren-Mercedes bestens.

Der Deal über die Bereitstellung von Chassis und Motoren könnte also an den Einsatz der Piloten geknüpft sein. Richards hatte zuletzt erklärt, dass er die Kombination aus einem erfahrenen Piloten und einem Formel-1-Neuling präferiert. Dies wäre bei de la Rosa (36 Jahre alt, 72 Grands Prix, seit 1998 in der Formel 1 aktiv) und Paffett (26 Jahre alt, kein Rennen, seit 2006 Testfahrer bei McLaren-Mercedes) der Fall.

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