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Technische Probleme werfen Lada in Japan zurück

Im Regen von Okayama kamen die drei Lada-Piloten sehr gut zurecht, konnten ihre tolle Geschwindigkeit aber nicht in gute Ergebnisse umsetzen

(Motorsport-Total.com) - Nach dem überaus erfolgreichen Auftritt in Imola, wo James Thompson die ersten WM-Punkte für das Team einfahren konnte, landete Lada in Okayama wieder auf dem Boden der Tatsachen. Sowohl Thompson als auch Jaap van Lagen zeigten im Regen eine hervorragende Leistung, brachten ihre Priora-Rennwagen im umkämpften zweiten Rennen aber nicht ins Ziel: Defekte verhinderten Punkte.

James Thompson, Nicola Larini

Das Lada-Trio konnte im japanischen Regen durchaus mit den Rivalen mithalten Zoom

Van Lagen hatte sich im zweiten Lauf des Wochenendes schon auf den sechsten Rang nach vorne durchgearbeitet, als sein Auto plötzlich immer langsamer wurde - der Niederländer musste einmal mehr vorzeitig die Segel streichen, als er WM-Zähler vor Augen hatte. "Das ist sehr enttäuschend, denn wir hatten eine sehr gute Geschwindigkeit", sagt van Lagen. "Ich hatte schlichtweg Pech."#w1#

"Dennoch geben wir niemals auf und ich freue mich nun schon auf die beiden vor uns liegenden Rennen in Macao", gibt der 32-Jährige zu Protokoll. Teamkollege Thompson erging es in Okayama nicht viel besser: Beim britischen Routinier streikte erst die Scheibenwischanlage, später sorgte ein Riss in der Windschutzscheibe für einen totalen Sichtverlust in der Gischt der Konkurrenten.

Das Kondenswasser sammelte sich am Glas und ließ die Scheibe beschlagen, sodass Thompson auf Rang neun liegend nur noch die Boxengasse ansteuern konnte. "Wie unglücklich war das denn? Ansonsten lief alles so prima", meint der frischgebackene ETCC-Titelträger und fügt selbstbewusst an: "Ich weiß, dass wir viel besser abschneiden können als Rang elf in Lauf eins", so Thompson.

"Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit, aber wir bekommen das auf die Reihe. Da bin ich mir sicher", hält der ehemalige N.Technology-Fahrer nach dem vorletzten Rennwochenende des Jahres fest. Nicht in Gang brachten die Mechaniker hingegen das Auto von Kirill Ladygin: Aufgrund eines Öllecks war der russische Rennfahrer beim zweiten Sprintrennen in Okayama zum Zuschauen verdammt.

"Ich hatte mich schon sehr auf das zweite Rennen gefreut, denn wir wären von einer guten Position aus losgefahren", sagt Ladygin. "Es hat aber nicht sollen sein. Das Wichtigste ist, dass wir das Potenzial unseres Fahrzeugs im Wochenendverlauf unter Beweis stellen konnten", gibt der 30-Jährige zu Protokoll. Dieser Umstand stimmt ihn zuversichtlich. Ladygin: "Jetzt freuen wir uns auf die Zukunft."

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