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Kontinuität bei Chevrolet: Das Fahrertrio bleibt für 2012

Rob Huff, Alain Menu und Yvan Muller gehen auch in der kommenden Saison für Chevrolet an den Start - Keine Veränderungen im Aufgebot der Champions

(Motorsport-Total.com) - Chevrolet setzt auch in der kommenden Saison auf Kontinuität im Team und auf eine Taktik, die sich schon 2010 als erfolgreich erwies: Der Rennstall um Chevrolet Europa Motorsport-Manager Eric Neve bestätigt sein Fahrertrio noch vor den asiatischen Events der WTCC für das neue Rennjahr. Rob Huff, Alain Menu und Yvan Muller bilden also auch 2012 eine sehr schlagkräftige Chevrolet-Mannschaft.

Yvan Muller, Alain Menu, Robert Huff

"Never change a winning team": Muller, Menu und Huff (v.l.) fahren auch 2012 Zoom

Aus diesem Trio ist Muller bislang der Einzige, der es in den vergangenen Jahren zu Titelehren für den US-amerikanischen Konzern brachte. Der Franzose geht als Tabellenführer in den Endspurt der aktuellen Saison und 2012 bereits in sein drittes Jahr bei Chevrolet. Ob erneut als Weltmeister, wird sich zeigen, denn auch Huff und Menu dürfen sich nach wie vor Chancen auf den Titel ausrechnen.

Der Brite und der Schweizer zählen zu den erfolgreichsten Piloten der WTCC und bestreiten in der neuen Rennsaison bereits ihre jeweils achte Saison für die alten und neuen Champions. Den Titel in der Herstellerwertung hatte Chevrolet bereits in Valencia fixiert - nun folgt die aus der Sicht des Rennstalls logische Konsequenz: Freie Fahrt für die Piloten und Kontinuität über 2011 hinaus.


Fotos: Chevrolet, WTCC in Valencia


"Ich freue mich darüber, unser Fahreraufgebot für 2012 noch vor den entscheidenden Rennen in Asien bestätigen zu können", sagt Teamoberhaupt Neve. "Für uns ist es vollkommen richtig, die bisherigen Piloten an Bord zu behalten. Rob, Alain und Yvan sind nicht nur drei Fahrer von Weltrang, voller Leidenschaft und Professionalität, sondern auch prima Markenbotschafter für Chevrolet."

"Sie können nun beruhigt nach Asien reisen. Es ist schon eine sehr außergewöhnliche Situation, dass die drei Fahrer eines Teams die einzig verbliebenen Titelkandidaten sind", meint der Franzose. "Wir werden versuchen, dies so fair wie möglich zu managen, indem wir ihnen die besten Fahrzeuge und Bedingungen bieten, damit sie ihre Chancen suchen können. Es wird keinerlei Stallregie geben."

"Sie werden sich hart bekämpfen, dabei aber fair bleiben und die Interessen von Team und Marke nicht aus den Augen verlieren. Ich bin mir sicher: Wir werden noch sehr aufregenden Motorsport sehen", sagt Neve. Die besten Karten hat derzeit Muller, der mit 333 Punkten auf dem ersten Platz rangiert. Huff (317) hatte die WM-Führung in Valencia eingebüßt, Menu (253) gilt als Außenseiter.

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