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WSBK Assen Superpole-Rennen: Kawasaki-Sieg & Strafe für Razgatlioglu

Jonathan Rea baut seine Führung in der Meisterschaft aus - Toprak Razgatlioglu und Andrea Locatelli werden strafversetzt - Scott Redding klar geschlagen

(Motorsport-Total.com) - Kawasaki-Werkspilot Jonathan Rea hat sich beim WSBK-Event in Assen den Sieg im Superpole-Rennen gesichert (zum Rennergebnis). Der Weltmeister setzte sich nach drei Runden an die Spitze und fuhr von da an einem souveränen Sieg entgegen.

Jonathan Rea

Weltmeister Jonathan Rea fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen Zoom

Platz zwei ging an Ducati-Werkspilot Michael Ruben Rinaldi. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) kam auf Position zwei ins Ziel, wurde aber als Dritter gewertet, weil er die Streckenlimits überschritten hatte.

Das Teilnehmerfeld schrumpfte vom Samstag zu Sonntag um zwei Fahrer. Jonas Folger bekam von den Ärzten keine Startfreigabe, nachdem er in Lauf eins schwer gestürzt war und starke Schmerzmittel einnehmen musste (mehr Informationen). Und auch Puccetti-Kawasaki-Pilot Lucas Mahias konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen.


Fotos: Superbike-WM 2021: Assen (Niederlande)


Jonathan Rea, Toprak Razgatlioglu und Scott Redding bildeten die erste Startreihe des nur noch 19 Fahrer starken Feldes. Der Kurs war nach dem nächtlichen Regenschauer abgetrocknet. Alle Fahrer ließen ihre Superbikes mit Slick-Reifen ausrüsten.

Toprak Razgatlioglu setzte sich in der ersten Kurve gegen Jonathan Rea durch und übernahm die Führung. Nach einigen Kurven setzte sich Michael Ruben Rinaldi an die Spitze. Der Italiener startete erneut besser als Ducati-Teamkollege Scott Redding.

Michael van der Mark und Alvaro Bautista stürzen

Lokalmatador Michael van der Mark (BMW) war das erste Sturzopfer des Rennens. Der Holländer hatte bereits einige Positionen gutgemacht, als er in Kurve 12 zu Sturz kam.

Alvaro Bautista (Honda) stürzte ebenfalls zu Beginn des Rennens. Der Spanier konnte das Rennen fortsetzen, kam aber mit großem Rückstand als 18. und Letzter ins Ziel. Bereits im ersten Rennen ging der Spanier nach einem Fahrfehler zu Rennbeginn leer aus.

An der Spitze konnte sich eine sechs Fahrer starke Gruppe absetzen. Michael Ruben Rinaldi führte das Rennen an, Jonathan Rea hatte sich auf die zweite Position gesetzt. Dahinter fuhren Scott Redding, Toprak Razgatlioglu, Andrea Locatelli und Alex Lowes.

In Runde drei übernahm Rea die Führung. Rinaldi geriet danach unter Druck von Ducati-Teamkollege Redding. Rea konnte sich leicht von der Gruppe lösen. Redding konnte zu Beginn der fünften Runde einen Vorderradrutscher abfangen. Der Brite fand keinen Weg vorbei an Teamkollege Rinaldi.

Scott Redding wird durchgereicht

Nach dem Rutscher in Kurve 1 hatte Redding Mühe, sein Tempo zu halten. Der Brite verlor in Runde sieben die dritte Position an Razgatlioglu. Redding kämpfte mit der Haftung und wurde weiter durchgereicht. Auch Supersport-Weltmeister Andrea Locatelli zog an der Ducati mit der Nummer 45 vorbei.

Scott Redding

Scott Redding wurde bis auf die fünfte Position durchgereicht Zoom

Rea gewann das Rennen souverän und vergrößerte damit seinen Vorsprung in der Meisterschaft. In der letzten Runde duellierte sich Razgatlioglu mit Rinaldi. Razgatlioglu setzte sich durch und auch Yamaha-Teamkollege Locatelli ging noch an Rinaldi vorbei.

Doch das Ergebnis wurde nach der Zieldurchfahrt angepasst. Rinaldi wurde als Zweiter gewertet, weil die beiden Yamaha-Piloten die Streckenlimits überschritten hatten. Platz drei ging an Razgatlioglu. "Ich verlor durch einen Fehler in der letzten Kurve den zweiten Platz", ärgert sich der Türke.

WSBK-Rookie Locatelli musste den Parc Ferme verlassen und wurde als Vierter gewertet. Platz fünf ging an Ducati-Pilot Scott Redding, der damit weitere Punkte auf die WM-Spitze verlor. Alex Lowes (Kawasaki), Tom Sykes (BMW), Garrett Gerloff (GRT-Yamaha) und Chaz Davies (GoEleven-Ducati) komplettierten die Top 9 und kassierten Punkte.

Lauf zwei wird am Sonntagnachmittag um 14:00 Uhr gestartet (zur TV-Übersicht).

Durch den Sieg im Superpole-Rennen startet Jonathan Rea erneut von der Poleposition. Tom Sykes und Garrett Gerloff haben in Lauf zwei eine deutlich bessere Ausgangssituation (zur Startaufstellung).

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