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Vater von Nicky Hayden: "Wir brauchen ein Wunder!"

Noch immer ist der Zustand von Nicky Hayden nach seinem Radunfall unverändert kritisch - Vater Earl ruft auf, für seinen Sohn zu beten, und hofft auf ein Wunder

(Motorsport-Total.com) - "Das Erste, woran ich nach dem Aufstehen gedacht habe: Kämpf weiter, Nicky!" Diesen Satz twitterte Ex-MotoGP-Pilot Casey Stoner vor wenigen Tagen. Vielen aktuellen Fahrern und Fans dürfte es an diesem Wochenende ähnlich gegangen sein. Auch wenn der Große Preis von Frankreich wieder einmal beste Rennaction bot, waren die Gedanken der meisten wohl bei Nicky Hayden, der im Krankenhaus weiter ums ein Leben kämpft.

Nicky Hayden

Nicky Haydens Zustand zeigt keine Besserung, sein Vater hofft auf ein Wunder Zoom

Am vergangenen Mittwoch war der Superbike-Pilot und MotoGP-Weltmeister von 2006 auf seinem Rennrad in Italien verunglückt und sich unter anderem schwere Kopfverletzungen zugezogen. Zuletzt hieß es aus dem Maurizio Bufalini Hospital in Cesena, in dem Hayden noch immer behandelt wird, dass sein Zustand weiterhin "extrem kritisch" und das klinische Bild unverändert sei (Stand: Sonntag, 12 Uhr).

Im Laufe des Wochenendes hatte sich in Reaktion auf geschmacklose Falschmeldungen über den angeblichen Tod Haydens Vater Earl geäußert und gegenüber 'RoadracingWorld.com' ein genaueres Bild der Lage preisgegeben. Er sprach von lebenserhaltenden Maßnahmen, verneinte aber, dass sein Sohn in ein künstliches Koma versetzt worden sie. Auch eine Operation habe bis dato nicht stattgefunden. "Die Fake-News sind schrecklich", sagte er.


Fotostrecke: Die Karriere-Highlights von Nicky Hayden

Am Sonntag wandte sich Earl Hayden dann mit bewegenden Worten an die Öffentlichkeit: "Alles ist zu 100 Prozent genauso wie in den letzten drei Tagen. Nichts hat sich verändert. Bitte betet weiter, denn Nicky und meine Familie brauchen ein Wunder." Das Echo auf den schweren Unfall des Amerikaners ist riesig. In den sozialen Medien gehen minütlich Genesungswünsche online. Auch in Le Mans war Hayden omnipräsent.

Viele MotoGP-Piloten gaben vor dem Rennen zu, dass es angesichts der kritischen Situation nicht leicht werden würde, den Fokus zu behalten, sie für ihren ehemaligen MotoGP-Kollegen aber ein gutes Rennen abliefern wollen. Dessen Startnummer 69 fuhr auf Helmen und Verkleidungen mit. Die Top 3 posierten zum Abschluss mit einem #GoNicky-Banner, um noch einmal ihre Anteilnahme zu zeigen und gute Wünsche nach Italien zu schicken.

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