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Nicky Hayden: Superbike-WM-Testdebüt in Aragon

Ex-MotoGP-Champion Nicky Hayden sitzt beim Test in Aragon erstmals auf seinem neuen Arbeitsgerät und entwickelt ein Gefühl für die Honda Fireblade

(Motorsport-Total.com) - Die Bedingungen für das Superbike-WM-Testdebüt von Nicky Hayden in Aragon waren alles andere als perfekt: Der Tag begann neblig und nass, weshalb Hayden wertvolle Testzeit verlor und sich zusammen mit seiner Crew um die Ergonomie der Honda Fireblade kümmerte. Am Vormittag passte die Ten-Kate-Crew die Sitzposition an, justierte Fußrasten und Lenkerstummel. Nach 13 Jahren MotoGP freut sich der US-Amerikaner nun auf das neue Abenteuer.

Nicky Hayden

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"Ich freue mich auf die bevorstehenden Herausforderungen. Ich mag Änderungen. Ich werde neue Strecken und Länder kennenlernen, worauf ich mich freue. Es ist ein neues Kapitel für mich, doch die Aufgabe ist nicht komplett neu für mich", stellt Hayden klar. "Ich sitze nicht zum ersten Mal auf einem Superbike, es sind aber 13 Jahre vergangen."

"Leider war es am Morgen ziemlich neblig und kalt. Wir starteten verspätet in den Tag, doch wenigstens konnten wir fahren. Ich fuhr ein paar Mal mit Regenreifen auf die Strecke", berichtet der ehemalige AMA-Champion. "Dadurch konnten wir immerhin etwas Arbeit bewältigen, die Sitzposition und die Position der Lenkerstummel justieren. Später absolvierte ich vier oder fünf Stints mit Slicks, als die Sonne herauskam und der Kurs abtrocknete."

"Ich benötige mehr Zeit, um etwas zu sagen. Nun geht es darum, die Probleme zu beheben und die Rundenzeiten zu verbessern. Ich hoffe, dass ich bald ein besseres Gefühl erhalte und mich deutlich steigern kann", schildert Hayden. "Es ist natürlich anders, doch es ist trotzdem nur ein Motorrad. Der Motor ist anders, die Federelemente sind anders, die Bremsen sind anders und die Reifen auch, aber es ist nach wie vor ein Motorrad. Ich versuchte, nicht allzu sehr nachzudenken und einfach nur zu fahren."


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"Ich konnte das Limit immer besser spüren. Glücklicherweise fuhren wir in Aragon. Das ist ein Kurs, den ich bereits kannte. Ich konnte mich sofort auf die Arbeit mit dem Motorrad und dem Team konzentrieren und musste nicht erst eine neue Strecke kennenlernen", erklärt der MotoGP-Champion der Saison 2006, der die Gasannahme des Honda-Superbikes nicht besonders mag.

"Die Motorcharakteristik ist einer der Bereiche, an denen wir arbeiten müssen. Ich spüre gern eine direkte Verbindung zum Motor und mag es nicht, wenn sich die Elektronik so sehr einmischt. Ich möchte spüren, was ich in der Hand habe und würde behaupten, dass das unsere größte Aufgabe im Moment ist. Ich wünsche mir weniger Elektronik, damit ich das Gas besser spüren kann", so Hayden.

"Der Tag war schnell vorbei. Ich benötige mehr Zeit und muss schneller werden. Bis ich nicht in die Nähe des Limits komme, kann ich nicht viel sagen", hält der Honda-Pilot fest. Nach dem Testauftakt kann Hayden noch nicht genau sagen, wo er zusammen mit dem Ten-Kate-Team steht. "Ich habe kein klares Ziel, möchte aber so stark wie möglich sein", bemerkt der US-Amerikaner vor seiner ersten Saison in der Superbike-WM.

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