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MV Agusta: Beim Heimrennen auf Augenhöhe zu BMW

Leon Camier fährt in Imola zwei beeindruckende Rennen und fährt am Sonntag in die Top 5: Hat MV Agusta die F4 verbessert oder war Imola nur eine Momentaufnahme?

(Motorsport-Total.com) - MV Agusta zeigte beim Rennwochenende in Imola starke Leistungen. Einzelkämpfer Leon Camier mischte in beiden Rennen in der Verfolgergruppe mit und fuhr einen sechsten und einen fünften Platz ein. Am Samstag hatte Camier die Chance, Vierter zu werden. Ein kleines technisches Problem kostete den Briten das Sensationsergebnis. Im zweiten Lauf am Sonntag fuhr der MV-Agusta-Pilot in die Top 5 und ließ unter anderem die beiden Hondas von Nicky Hayden und Michael van der Mark sowie Yamaha-Pilot Alex Lowes und BMW-Pilot Jordi Torres hinter sich.

Leon Camier

MV-Agusta-Pilot Leon Camier lobt die Fortschritte der Reparto-Corse-Crew Zoom

Platz sechs am Samstag stimmte Camier nicht restlos zufrieden. Das technische Problem ärgerte den Briten. "Wir müssen zufrieden sein. Ich fühlte mich im Rennen sehr stark und konnte viele Fahrer überholen. Ich war an Torres dran. Wir waren exakt gleich schnell. Ich ging an Giugliano vorbei und war Fünfter. Ich wollte Torres bezwingen", berichtet er.

"Ich weiß nicht, was passiert ist, aber ausgangs der Schikane lief das Motorrad seltsam. Es fühlte sich an, als würde es nur auf zwei oder drei Zylindern laufen. Ich dachte, es ist irgendetwas kaputt. Ich rollte den Berg hinunter und auf einmal lief die Maschine wieder. Ich fuhr danach etwas vorsichtig", erklärt Camier. "Später lief das Motorrad wieder perfekt. Vielleicht war es irgendwas mit der Elektronik, ein lockerer Stecker oder etwas Ähnliches."


Fotos: Superbike-WM in Imola


"Es war ein bisschen frustrierend, denn Platz fünf war möglich. Ich hatte sogar die Chance, um Platz vier zu kämpfen", ärgert sich Camier, der am Samstag in die Top 5 fuhr. Doch trotz des Erfolgs bleibt er auf dem Boden: "Das Motorrad konnte Schritt für Schritt verbessert werden. Es gibt ständig Fortschritte. Es gibt aber noch Arbeit, die wir bewältigen müssen. Ich erwarte, dass wir in Sepang wieder mit der Realität konfrontiert werden."

"Das Chassis funktioniert sehr gut. Wir müssen an der Leistung arbeiten. Das Motorrad ist nach wie vor zu schwer. Schritt für Schritt wird es besser. Die Jungs arbeiten sehr hart und wir machen Fortschritte", lobt Camier, der Imola zufrieden verlässt: "Es ist gut, beim Heimrennen von MV Agusta zwei gute Ergebnisse eingefahren zu haben."

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