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Markus Reiterberger: Top-5-Ergebnis war in Reichweite

Wildcard-Starter Markus Reiterberger zeigt mit seiner BMW auf dem Lausitzring ein starkes Wochenende und lässt einige prominente Namen hinter sich

(Motorsport-Total.com) - Der Wildcard-Start von IDM-Champion Markus Reiterberger verlief erfolgreich. Der Deutsche, der sich Anfang der Saison von Althea-BMW trennte, beendete die beiden WM-Läufe auf den Positionen 13 und neun. Das Wochenende war für "Reiti" doppelt stressig, denn neben dem Gaststart nahm er parallel am IDM-Event teil, das im Rahmen der WSBK stattfand.

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger zeigte trotz Doppelbelastung starke Leistungen Zoom

"Hinter uns liegt ein stressiges Wochenende, denn ich fuhr in der Superbike-WM und in der IDM. Insgesamt bin ich 140 Runden gefahren. Es war aber ein sehr gutes Wochenende", bilanziert Reiterberger, der am Freitagvormittag schnell auf gute Zeiten kam: "Ich bin sehr gut gestartet ins WM-Wochenende und lag lange Zeit in den Top 5. Mit Platz sieben am Freitag konnte ich mich direkt für die Superpole 2 qualifizieren."

Im IDM-Training ließ er die Konkurrenz deutlich hinter sich. Eineinhalb Sekunden trennten ihn von den Verfolgern. Reiterberger sicherte sich die Pole-Position, obwohl er das zweite Qualifying ausließ, um sich auf die WM zu konzentrieren. In der Superpole behauptete sich der BMW-Pilot in den Top 10. "Platz zehn war okay", kommentiert er.

Im ersten Rennen war ein Top-8-Finish so gut wie sicher. "Im ersten Rennen lief es bis zur 13. oder 14. Runde ziemlich gut. Ich war Achter und fuhr konstant schnelle Zeiten. Dann unterlief mir leider ein Fehler. Ich musste ins Kiesbett, weil ich mich verschalten hatte. Dieser Fehler wiederholte sich in der vorletzten Runde. Das Rennen begann gut, endete aber ziemlich schlecht", bedauert Reiterberger, der als 13. gewertet wurde.


Fotos: Superbike-WM auf dem Lausitzring


Das schlechte Ergebnis hatte zur Folge, dass Reiterberger als Elfter starten musste. "Das Rennen war super. Zu Beginn wurde ich von einem Aprilia-Fahrer etwas aufgehalten, doch dann konnte ich mich durchsetzen und auf die Gruppe vor mir aufschließen, in der um Platz vier gekämpft wurde. Ich konnte sehr schnelle Rundenzeiten fahren", erklärt er.

"Das Motorrad war auf WM-Niveau. Platz neun ist zufriedenstellend. Wenn das Samstagsrennen besser gelaufen wäre, hätte ich ein noch besseres Ergebnis einfahren können." Zu Platz fünf fehlten schlussendlich weniger als fünf Sekunden. Die beiden IDM-Läufe gewann Reiterberger souverän und stellte damit zwei Rennwochenenden vor Saisonende den Titel sicher. Mit Ausnahme des verregneten Auftaktrennens auf dem Nürburgring gewann Reiterberger alle Läufe.