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Markus Reiterberger besucht Rossi, Marquez und Co.

Superbike-WM-Fahrer Markus Reiterberger besucht die MotoGP am Sachsenring - Für sein eigenes Comeback ist weiterhin der Lausitzring geplant

(Motorsport-Total.com) - Markus Reiterberger besuchte in den vergangenen Tagen das MotoGP-Wochenende auf dem Sachsenring. Der deutsche Held in der Superbike-WM schrieb Autogramme, machte mit den Fans Selfies und trat auch kurz an offizieller Stelle auf. In der Pole-Pressekonferenz am Samtagnachmittag überreichte er den drei Pole-Settern die Tissot-Uhr für ihre schnellste Runde. Insgesamt genoss Reiterberger seinen Besuch im MotoGP-Fahrerlager.

Markus Reiterberger, Marc Marquez

Marc Marquez und Markus Reiterberger bei der Pole-Pressekonferenz Zoom

"Es war sehr schön hier zu sein. Die Zuschauer sind fantastisch und es ist schön, meine Helden zu beobachten", sagt der BMW-Pilot. Derzeit erholt sich Reiterberger von einem schweren Highsider in Misano. Laguna Seca musste er deshalb auslassen. "Von meiner Seite fühle ich mich recht gut. Ich kann alles machen außer Sport und anstrengende Dinge. Die Genesung verläuft gut und ich hoffe, dass ich für den Lausitzring bereit bin", bestätigt er bei 'WorldSBK.com' die Comeback-Pläne.

Die Superbike-WM befindet sich derzeit in der Sommerpause. Der Lausitzring steht erst am 18. September auf dem Plan. Bis dahin sollte "Reiti" wieder einsatzbereit sein. "Es sind jetzt vier Wochen nach dem Sturz. In der ersten Woche war es schwierig, ich hatte große Schmerzen und war die gesamte Woche im Krankenhaus. Jetzt geht es mir von Tag zu Tag besser. Schade, dass ich nicht in Laguna Seca war, denn von dieser Strecke träume ich, seit ich ein Kind war. Es ist aber gut, dass wir eine lange Pause haben und ich mich erholen kann."

Der Lausitzring war mehrere Jahre nicht im Kalender der Superbike-WM. Zum letzten Mal wurde dort 2007 gefahren. Bevor Deutschland aus dem Kalender flog, gastierte die Serie einige Jahre auf dem Nürburgring. Die meisten aktiven Fahrer kennen deshalb den Lausitzring nicht. Reiterberger kennt die Strecke natürlich aus der IDM, aber er glaubt nicht an einen Heimvorteil: "Die meisten Fahrer werden dort testen. Ich verpasse diese Tests leider, aber ich kenne die Strecke."

Er kann sich aber auf die Unterstützung der Fans freuen, die ihn tatkräftig anfeuern werden. "Ich bin schon mehr als 1.000 Runden am Lausitzring gefahren und hoffe, dass meine Verletzung bis dahin ausgeheilt ist. Ich weiß nicht, was ich zustande bringen werde, weil ich noch nie so eine schwere Verletzung hatte, Vielleicht werde ich es in die Top 10 schaffen. Ich hoffe, dass ich starten kann und dann nicht mehr viele Schmerzen habe."

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