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Heiße Duelle zwischen Haga und Biaggi

Noriyuki Haga und Max Biaggi lieferten sich bei den Superbike-WM-Läufen in Katar heiße Duelle - Aprilia schnuppert schon am ersten Sieg

(Motorsport-Total.com) - Wer hätte das gedacht? Mehr als sechs Jahre nach dem letzten Aprilia-Sieg in der Superbike-WM durch Noriyuki Haga scheint Max Biaggi in der Comebacksaison des italienischen Werks drauf und dran zu sein, ebenfalls ein Rennen zu gewinnen. Der Ex-MotoGP-Superstar belegte heute auf dem Losail Circuit in Doha zweimal Platz drei.

Noriyuki Haga, Doha, Losail Circuit

Noriyuki Haga hat in der Gesamtwertung fünf Punkte Vorsprung auf Ben Spies Zoom

In beiden Läufen legte Biaggi tolle Starts hin, sodass er zu frühen Führungsrunden kam. Anschließend fightete er jeweils gegen Ducati-Werksfahrer Haga um den zweiten Rang - erfolglos. Im zweiten Rennen hätte der Aprilia-Pilot das Duell nach einem Überholmanöver in der letzten Runde beinahe gewonnen, aber Haga konnte wenige Kurven vor Schluss kontern. Die Bilanz fällt nach zwei Podestplätzen und der Verbesserung auf Platz vier in der Gesamtwertung dennoch positiv aus.#w1#

"Ich bin sehr zufrieden. Der Kerl neben mir ist aber noch ein bisschen schneller - er ist sicher ein Topfahrer und Yamaha verdient sich dieses Ergebnis", sagte Biaggi in Anspielung auf den heute überragenden Doppelsieger Ben Spies. "Ich für meinen Teil werde versuchen, regelmäßig Punkte zu sammeln. Vor uns liegt noch ein bisschen Arbeit, aber zwei dritte Plätze sind in Ordnung. Vor allem weiß ich jetzt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind."


Fotos: Superbike: Rennwochenende in Doha


Es sei ihm schwer gefallen, unter Druck im Zweikampf die Konzentration zu bewahren, fügte der 37-Jährige an. Damit kam Haga offenbar besser zurecht, "obwohl ich Probleme mit dem Hinterreifen hatte. In den ersten Runden des ersten Rennens konnte ich locker mit Max mithalten, aber dann wurde es zäh - besonders in den letzten Runden", so der 34-Jährige, der keine Chance auf einen Sieg sah: "Ben hat Max und mich überholt und war viel zu schnell."

"Das zweite Rennen", meinte er weiter, "war fast ein Abziehbild des ersten. Ich führte die ersten fünf Runden mit Max im Rückspiegel, aber dann kam wieder Ben und zog uns auf und davon. Trotzdem sind das gute Ergebnisse und gute Punkte für uns." Genau genommen weitere 40, wie schon beim Saisonauftakt auf Phillip Island. "Was die Meisterschaft angeht, bin ich sehr zufrieden", betonte der Gesamtleader. "Ich habe versucht, die Führung zu verteidigen, und das ist mir gelungen."

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