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"Es war eine intensive Rivalität" - Rea bedauert Davies' WSBK-Rücktritt

Superbike-Champion Jonathan Rea sieht Chaz Davies als größten Rivalen seiner Karriere an und gesteht, dass Davies jahrelang eine große Motivation war

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des WSBK-Wochenendes ins Jerez verkündete Chaz Davies, dass er sich nach der laufenden Saison aus der Superbike-WM zurückzieht (zur Meldung). Den Tränen nahe blickte Davies auf die Zeit in der Serie zurück. Jonathan Rea war jahrelang Davies' größter Gegner. Der Rekord-Champion bedauert, dass Davies ab 2022 nicht mehr in der Serie fahren wird.

Chaz Davies, Jonathan Rea

Schrecksekunde in Misano 2017: Jonathan Rea überrollt Chaz Davies Zoom

"Ich war ehrlich gesagt ein bisschen traurig. Er war ohne Zweifel der größte Gegner in meiner Karriere. Es war eine Überraschung für mich, als er es verkündete. Man denkt immer, dass die Karrieren nie zu Ende gehen", kommentiert Rea.

"In meiner Karriere war Chaz immer da. Es macht mich ein bisschen traurig, denn wir lieferten uns auf und neben der Strecke massive Duelle. Es waren tolle Duelle, aber auch Feindseligkeiten abseits der Strecke", blickt Rea zurück und fügt hinzu: "Es war eine intensive Rivalität."

Jonathan Rea, Chaz Davies

Jonathan Rea und Chaz Davies waren sich nicht immer einig Zoom

Es kursieren bereits Gerüchte, dass Davies nach seiner WM-Karriere weiterhin Rennen fahren wird. "Es klingt für mich nicht danach, als ob er zurücktritt", bemerkt Rea, der Davies auch in den kommenden Jahren auf einem Rennmotorrad sieht.

Nur Carl Fogarty und Troy Bayliss holten mehr Siege mit Ducati

Mit der V2-Panigale holte Davies drei Vizetitel und gewann 2016 die meisten Rennen der Saison. Mit insgesamt 32 Laufsiegen zählt der Waliser zu den erfolgreichsten WSBK-Piloten der Geschichte. Nur zwei Fahrer holten mehr WSBK-Siege für Ducati.

Jonathan Rea, Chaz Davies

Assen 2017: Chaz Davies und Jonathan Rea gerieten nach der Superpole aneinander Zoom

Für Rea war Davies jahrelang eine Motivation. "Ich muss ihm danken, denn durch ihn habe ich mich weiter verbessert. Er war eine große Motivation für mich. Wenn ich im Winter trainiert habe, dachte ich an ihn", gesteht der Kawasaki-Pilot.

Dass sein langjähriger Rivale nun die WM-Bühne verlässt, beschert Rea ein merkwürdiges Gefühl. "Es ist ein bisschen traurig, aber so ist das Leben. Man kann nichts für immer machen, vor allem nicht diesen Sport", weiß Rea, der beim Start der WSBK-Saison 2022 bereits 35 Jahre alt sein wird. Wie viele Jahre hängt Rea noch dran?

Wie viele Jahre fährt Jonathan Rea noch in der WSBK?

Bisher hat der Brite nicht das Gefühl, dass seine Karriere zeitnah zu Ende geht. "Ich habe mich selbst gefragt, ob dieses Gefühl auf einmal da ist oder ob es ein langsamer Prozess ist", bemerkt Rea.

"Ich werde älter, doch ich habe überhaupt nicht das Gefühl, aufhören zu wollen. Ich frage mich, ob man dieses Gefühl schlagartig bekommt oder ob es sich langsam aufbaut", grübelt der Serien-Weltmeister.

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