Startseite Menü

Ducati startet mit der Panigale V4 eine neue Ära: Wird die Zeit zu knapp?

Ducati-Ceo Claudio Domenicali ist vom Potenzial des neuen Superbikes überzeugt, doch Luigi Dall'Igna hat mit Blick auf den Zeitplan einige Sorgen

(Motorsport-Total.com) - Die WSBK-Saison 2019 markiert für Ducati den Beginn einer neuen Ära. Erstmals setzen die Italiener ein V4-Superbike ein. Die 31-jährige V2-Ära ging 2018 mit dem Gewinn des Vizetitels zu Ende. Das Debüt der neuen Panigale V4R lässt die Ducatisti hoffen, denn auf dem Papier ist das neue Motorrad der Konkurrenz in einigen Bereichen voraus. Doch reicht die Entwicklungszeit, um das Paket so hinzubekommen, dass Kawasaki und Weltmeister Jonathan Rea erfolgreich bezwungen werden können?

Chaz Davies

Chaz Davies testete die V4-Maschine im November in Aragon und Jerez Zoom

"Das Potenzial der V4R ist sehr groß", kommentiert Ducati-Geschäftsführer Claudio Domenicali im Gespräch mit 'WorldSBK.com'. "Der Motor hat sehr viel Leistung. Wir sahen bereits die Zahlen auf dem Prüfstand. Doch die Gegner sind auch sehr stark, vor allem die mit den grünen Maschinen und Johnny Rea. Es wird eine harte und anstrengende Saison, aber wir haben zwei sehr gute Fahrer. Ich denke, wir werden eine schöne Saison erleben."

Ducati-Corse-Chef Luigi Dall'Igna warnt, dass die Zeit bis zum Saisonstart kurz bemessen ist: "Das Motorrad ist komplett neu. Wir haben viel Arbeit vor uns und nicht viel Zeit. Der bevorstehende Wintertest wird also sehr wichtig für uns sein." In dieser Woche testen Chaz Davies und Alvaro Bautista in Jerez (Spanien), bevor es nach Aragon (Portugal) zum zweiten Test geht.

"Es ist wichtig, dass wir verstehen, wie das Motorrad auf unterschiedliche Abstimmungen reagiert", bemerkt Dall'Igna, der sich mit der V4-Maschine einiges vorgenommen hat: "Wir möchten Johnny Rea und Kawasaki besiegen. Im vergangenen Jahr landeten wir auf Platz zwei, doch wir würden gern mehr erreichen."


Fotostrecke: Ducatis V2-Superbikes in der WSBK

Unterstützt wird das Projekt von Testpilot Michele Pirro, der im Laufe des vergangenen Jahres einige Tests absolvierte. "Das neue Motorrad ist näher an der MotoGP-Maschine und deren Konzept dran. Ich genieße das Fahren damit sehr. Es ist eine neue Ära für Ducati, ein neues Projekt", kommentiert der Italiener.

"Ich bin mir sicher, dass das neue Motorrad an der Spitze mit Kawasakis Maschinen mithalten kann. Sie können wie in der MotoGP um den Titel kämpfen. Die Leute im Werk arbeiten in beiden Abteilungen sehr hart, denn das Ziel ist es, in der MotoGP und in der Superbike-WM den Titel zu holen", so Pirro.

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Aktuelle Bildergalerien

WSBK-Test auf Phillip Island
WSBK-Test auf Phillip Island

Moriwaki-Honda: DIe Fireblade für die WSBK-Saison 2019
Moriwaki-Honda: DIe Fireblade für die WSBK-Saison 2019

Kawasaki zeigt die ZX-10RR für 2019
Kawasaki zeigt die ZX-10RR für 2019

MotoGP 2019: Wer welche Motorrad-Spezifikation fährt
MotoGP 2019: Wer welche Motorrad-Spezifikation fährt

Die MotoGP-Bikes von KTM für die Saison 2019
Die MotoGP-Bikes von KTM für die Saison 2019

MotoGP-Vorsaisontest in Sepang, Freitag
MotoGP-Vorsaisontest in Sepang, Freitag

MotorsportJobs.com

ANZEIGE
Entwicklungsingenieur (m/w) Konstruktion Elektromotoren
Entwicklungsingenieur (m/w) Konstruktion Elektromotoren

Sie wollen dabei sein, wenn elektrische Prototypenmotoren für Automobil-, Flugzeug- und Motorsport- Anwendungen der Hochleistungsklasse entwickelt werden? Unterstützen ...

Neueste Diskussions-Themen

Anzeige

Superbike-Tickets

ANZEIGE