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Politische Unruhen: Race of Champions 2013 abgesagt

Wegen der politischen Unruhen in Thailand wurde das für den 14. und 15. Dezember geplante Race of Champions 2013 in Bangkok abgesagt

(Motorsport-Total.com) - Aufgrund der politischen Unruhen in Thailand haben die Organisatoren des Race of Champions die für den 14. und 15. Dezember 2013 geplante Veranstaltung in der Hauptstadt Bangkok abgesagt. Gemeinsam mit dem thailändischen Sportministerium trafen die Organisatoren die Entscheidung, dass das All-Start-Rennen aufgrund der aktuellen Situation vor Ort nicht wie geplant stattfinden kann. Ob die Veranstaltung nachgeholt wird, ist noch nicht bekannt.

Michael Schumacher, Race of Champions

Das Race of Champions fällt 2013 den politischen Unruhen in Thailand zum Opfer Zoom

In den vergangenen Tagen waren die Proteste der Bevölkerung gegen die Politik der thailändischen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra eskaliert. Am Montag versuchten Demonstranten erneut, Barrieren vor dem Regierungsviertel zu überwinden. Die Polizei setzte Augenzeugenberichten zu Folge Tränengas und Wasserwerfer ein. Nach Medienberichten wurden seit Beginn der Auseinandersetzungen mindestens drei Menschen getötet.

Das Auswärtige Amt in Berlin rät Reisenden in Bangkok zu erhöhter Vorsicht, Menschenansammlungen sollen gemieden werden. Vor diesem Hintergrund erschien den Veranstaltern die Vorstellung eines fröhlichen All-Star-Rennens unangemessen. Die Absage des Rennens war die logische Konsequenz.

In einer Pressemitteilung erklärten die Organisatoren, dass ihre Gedanken während dieser schwierigen Zeit bei den Menschen in Thailand seien. Man hoffe auf eine friedliche Lösung und wolle die Erfolgsgeschichte des Rennens, welches seit 25 Jahren stattfindet und im vergangenen Jahr erstmals in Bangkok ausgetragen wurde, zu einem späteren Zeitpunkt fortschreiben. Bereits erworbene Tickets können bei den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Beim Race of Champions treten alljährlich Motorsportler aus verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf einem Parallelkurs gegeneinander an. Für dieses Jahr hatten unter anderem Formel-1-Legende Michael Schumacher, Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier und DTM-Pilot Mattias Ekström ihre Teilnahme zugesagt.

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