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Isle of Man: Sieg für Klaffenböck!

Klaus Klaffenböck fährt sich mit seinem erfahrenen Partner Daniel Sayle auf Platz eins bei der TT auf der Isle of Man - Ian Hutchinson siegt auf dem Superbike

(Motorsport-Total.com) - Die Reise über fast 1.800 Kilometer aus der österreichischen Heimat auf die britische Isle of Man hat sich gelohnt. Klaus Klaffenböck feierte am Samstag den Sieg beim ersten Rennen der Gespanne bei der berühmten Tourist Trophy. Der Ex-Weltmeister schoss sich bereits direkt nach dem Start an die Spitze und baute seinen Vorsprung auf den anfangs zweitplatzierten John Holden immer weiter aus.

Klaus Klaffenböck schaffte den sensationellen Sieg auf der Isle of Man Zoom

Während "Klaffi" und Co Daniel Sayle das Tempo gut halten konnten, wurde der Abstand zwischen den direkten Konkurrenten an den folgenden Messpunkten immer knapper. In die letzte Runde ging der Östereicher mit einem Polster von zehn Sekunden. Doch Dave Molyneux und Patrick Farrance drehten am Ende noch einmal auf.#w1#

Als es in der letzten Runde über die berühmten Bahnschinen ging, war der Vorsprung des Östereichers und seines Partners von der Isle of Man bereits halbiert. Molyneux legte ein Höllentempo vor, kam als erster Starter auch als erster ins Ziel. Anschließend der bange Blick auf die Zeitnahme. Als Klaffenböck über die Linie rast, bleiben ihm noch 2,63 Sekunden vom Vorsprung - geschafft!

"Klaffi" ist somit der erste Seitenwagen-Sieger seit 2003, der nicht gebürtig von der Isle of Man stammt. Die Streckenkenntnis seines neuen Partners Sayle hatte sich ausgezahlt. Für den 41-Jährigen aus Peuerbach war es der erste Sieg bei der traditionsreichen TT - mehr noch: der erste Podestbesuch seit seinem ersten Versuch 2004 sogar.

Zuerst viel Nebel, dann ein Strahlen: Ian Hutchinson siegte bei den Superbikes Zoom

Im Superbike-Rennen ging es drunter und drüber. Zunächst war der Start wegen dichten Nebels um mehrere Stunden verschoben worden. Als es dann endlich losging, konnte sich zunächst TT-Fachmann John McGuiness nach vorne fahren, doch der fünfmalige Champion wurde am Ende der ersten Runde von Lokalheld Conor Cummins verdrängt.

Mit Fabelzeiten setzte sich der Brite schnell ab, dahinter war auch Ian Hutchinson am Messpunkt vor dem Berg an McGuiness vorbeigekommen, im Zeitentableau direkt dahinter folgten Guy Martin und Michael Dunlop. Doch dann für den Leader viel Pech an der Box. Nach dem Stopp wollte die Kawasaki zunächst nicht wieder anspringen, der Vorsprung schmolz von satten 22 Sekunden auf nur noch vier.

Es kam noch schlimmer. Wenig später musste Cummins sein Bike bei "Laurel Bank" mit technischem Defekt abstellen. Hutchinson lag plötzlich komfortabel mit 50 Sekunden Vorsprung vorne. Diesen Vorteil verwaltete der Honda-Pilot über die letzten zwei Runden bis ins Ziel und fuhr seinen vierten TT-Sieg ein. Auf den Plätzen zwei und drei hatten Martin und Dunlop bereits deutlichen Abstand.

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