Startseite Menü

Schwerer Unfall: Jason Leffler ist tot

Tragödie in den USA: NASCAR-Pilot Jason Leffler starb am späten Mittwochabend bei einem schweren Unfall in einem Sprint-Car-Event nahe Philadelphia

(Motorsport-Total.com) - Motorsport-Tragödie in den USA: NASCAR-Pilot Jason Leffler verstarb am späten Mittwochabend bei einem schweren Unfall im Rahmen der Night of Wings, einer Sprint-Car-Veranstaltung auf dem Brigdeport Speedway nahe Philadelphia. Ersten Augenzeugenberichten zufolge überschlug sich Leffler auf der Start-/Zielgeraden und musste dann aus dem Wrack herausgeschnitten werden. Er wurde per Helikopter in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Wenig später wurde er nach den offiziellen Angaben der New Jersey State Police für tot erklärt.

Jason Leffler

NASCAR-Pilot Jason Leffler starb am Mittwochabend bei einem Sprint-Car-Unfall Zoom

Sprint-Car-Racing findet in den USA überwiegend auf den Dirt-Tracks statt. Die mit einem Käfig ausgestatteten Boliden können bis zu 900 PS produzieren und erreichen dabei Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 230 km/h. Viele Topstars der NASCAR-Szene wie Tony Stewart oder Kasey Kahne bestreiten immer wieder Gastauftritte in einem der zahlreichen Sprint-Car-Events. Der Bridgeport Speedway ist ein schnelles 5/8-Meilen-Oval, das in der Nähe von Swedesboro im Gloucester County, ein paar Kilometer südlich von Philadelphia liegt.

Leffler wurde am 16. September 1975 im kalifornischen Long Beach geboren. Er bestritt in seiner Karriere insgesamt 73 Sprint-Cup-Rennen. Zuletzt saß er am vergangenen Wochenende in Pocono im Tristar-Toyota mit der Startnummer 19, weil Stammpilot Mike Bliss zur gleichen Zeit in der Nationwide-Serie auf dem Iowa Speedway unterwegs war. In der Nationwide-Serie fuhr Leffler 294 Rennen und gewann zweimal. Bei den Trucks startete er an 56 Rennwochenenden und siegte einmal.

Auch bei den IndyCars ging Leffler in der Frühphase seiner Karriere an den Start. So beendete er das Indy 500 des Jahres 2000 auf Rang 17 mit drei Runden Rückstand auf den damaligen Sieger Juan Pablo Montoya. In der NASCAR trat er unter anderem für Chip Ganassi, Gene Haas (heute Stewart/Haas), Joe Gibbs und Todd Braun (heute Turner/Scott Motorsports) an. Sein Nationwide-Sieg (damals noch Busch Serie) im Juli 2007 auf dem O'Reilly Raceway Park von Indianapolis in einem Braun-Toyota mit der Startnummer 38 markierte den ersten Toyota-Erfolg in der zweiten NASCAR-Liga.

Später teilte er sich dieses Auto mit Kasey Kahne und wurde in der Truck-Saison 2012 für 14 Rennen von Kyle Busch Motorsports engagiert. Sein Pocono-Engagement war sein erster Saisoneinsatz 2013 in den drei großen nationalen NASCAR-Serien. In einer ersten offiziellen Stellungnahme erinnert NASCAR an Leffler als einen "leidenschaftlichen Kämpfer, der über ein Jahrzehnt lang in unserem Sport tätig war und schmerzlich vermisst werden wird." Leffler hinterlässt seinen kleinen Sohn Charlie.

VW MOTORSPORT 2018/2019

ANZEIGE
Vier Titel und ein starkes Finale
Vier Titel und ein starkes Finale

Volkswagen ID. R: Rekordjagd auf der Nürburgring-Nordschleife?
Volkswagen ID. R: Rekordjagd auf der Nürburgring-Nordschleife?

Volkswagen Pikes Peak 2018: Offene Rechnung beglichen
Volkswagen Pikes Peak 2018: Offene Rechnung beglichen

Motorsport bei Sport1

Sport1
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
25.01. 21:15

MotorsportJobs.com

ANZEIGE
Projektingenieur (w/m/d) Hochvoltbatterien
Projektingenieur (w/m/d) Hochvoltbatterien

IHRE AUFGABEN: Als Projektingenieur oder Projektingenieurin fallen jegliche Aufgaben bei der Ab- und Inbetriebnahme von Hochvoltbatterie-Prüfständen in Ihr Tagesgeschäft. ...

Anzeige

Neueste Diskussions-Themen