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NASCAR-News Juni 2021: Larson startet per Losglück von P1 ins All-Star-Race

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Die 17 bislang feststehenden Startplätze für das All-Star-Race am Sonntag in Fort Worth

Larson startet per Losglück von P1 ins All-Star-Race (11. Juni)

Kyle Larson

Hendrick-Pilot Kyle Larson startet beim All-Star-Race in Fort Worth von ganz vorn Zoom

Für das All-Star-Race am Sonntag auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth wurde die Startaufstellung nicht anhand der sonst (meist) üblichen Rechenformel ermittelt. Ein Qualifying aber gibt es ebenso wenig. Stattdessen hat eine Auslosung darüber entschieden, in welcher Reihenfolge die 17 direkt für das diesjährige All-Star-Race qualifizierten Piloten ins Rennen gehen. P1 wurde Kyle Larson zugelost, der die beiden zurückliegenden Punkterennen (Charlotte und Sonoma) gewonnen hat und zudem im Jahr 2019 beim damals noch in Charlotte ausgetragenen All-Star-Race siegreich war.

Hinter Larson lautet die weitere Startaufstellung von P2 bis P17: Kyle Busch, Christopher Bell, Cole Custer, Austin Dillon, Chase Elliott, Joey Logano, William Byron, Brad Keselowski, Martin Truex Jr., Michael McDowell, Kevin Harvick, Kurt Busch, Ryan Newman, Alex Bowman, Denny Hamlin, Ryan Blaney. Am Sonntag kommen aber noch maximal vier weitere Teilnehmer hinzu: Die Sieger der drei Rennsegmente im Qualifikationsrennen (All-Star-Open) sowie der Gewinner des Fan-Votings. Der Start zum All-Star-Open erfolgt in MESZ umgerechnet kurz nach Mitternacht von Sonntag auf Montag, der Start zum All-Star-Race gut zwei Stunden später.

Hendrick oder Fox die Zukunft für Jeff Gordon? (10. Juni)

Rick Hendrick, Jeff Gordon

Mit Rick Hendrick ist Jeff Gordon seit Beginn der 1990er-Jahre eng verbunden Zoom

Seit 2016 ist der viermalige NASCAR-Champion Jeff Gordon fester Bestandteil des Kommentatorenteams von Fox Sports. Der zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehörende TV-Sender überträgt üblicherweise die Hälfte der NASCAR Cup-Saison. Das letzte Fox-Rennen in diesem Jahr ist das All-Star-Race am kommenden Sonntag in Fort Worth. Im Anschluss an dieses wird sich Gordon laut Informationen von 'Sports Business Journal' entscheiden, ob er 2022 in sein siebtes Jahr bei Fox gehen wird, oder aber ob er bei Hendrick Motorsports eine noch größere Rolle als ohnehin schon einnehmen wird.

Mit Hendrick Motorsports ist Gordon seit Beginn der 1990er-Jahre eng verbunden. Jedes einzelne seiner 805 Rennen in der NASCAR-Topliga bestritt der Kalifornier für das Team von Rick Hendrick, wobei er die neongelbe Startnummer 24 zur Legende gemacht hat, indem er mit dieser Nummer 93 Rennsiege und vier Titel erzielt hat. Abgesehen davon ist Gordon seit 2001 Teilhaber der Hendrick-Crew mit der Startnummer 48, für die allein Jimmie Johnson 83 Rennsiege und sieben Titel errungen hat. Und spätestens seit seinem Rücktritt Ende 2015 (auf den 2016 noch acht Rennen als Ersatz für Dale Earnhardt Jr. folgten) gilt Gordon als auf lange Sicht gesehen potenzieller Nachfolger von Rick Hendrick auf dem Posten des Teamchefs.

Autos für Daytona und Talladega eingebremst (9. Juni)

Renn-Action auf dem Talladega Superspeedway

Für Daytona im August und Talladega im Oktober werden die Autos eingebremst Zoom

Infolge des Überschlags von Penske-Pilot Joey Logano im April auf dem Talladega Superspeedway hat NASCAR nun wie erwartet reagiert. Für die beiden verbleibenden Superspeedway-Rennen in dieser Saison - Daytona am 28. August und Talladega am 3. Oktober - werden die Cup-Autos eingebremst. Konkret hat man drei Maßnahmen ergriffen.

Erstens wird die Luftzufuhr zum Motor stärker eingeschränkt, indem man die Öffnung des sogenannten Tapered-Spacer verkleinert. Statt 57/64 Zoll (2,26 Zentimeter) wird das Loch, durch das die Luft strömt, für die beiden besagten Rennen nur 53/64 Zoll (2,10 Zentimeter) groß sein. Zweitens wird wie Abrisskante (Gurney-Flap) am Heckspoiler entfernt.

Die dritte Maßnahme ist eine aktive Verbesserung der Sicherheit. So ist eine Verstärkung des Überrollkäfigs, die bei den Superspeedway-Rennen bislang optional war, für die beiden verbleibenden in der Saison 2021 Pflicht. In der Cup-Saison 2022 wird dann bei allen Rennen, und somit auch auf den Superspeedways in Daytona und Talladega, mit der neuen Fahrzeuggeneration (Gen7 beziehungsweise Next-Gen) gefahren.

Kurt Busch gilt als Favorit für zweiten 23XI-Toyota (8. Juni)

Bubba Wallace, Kurt Busch

Wird Kurt Busch für die NASCAR-Saison 2022 Teamkollege von Bubba Wallace? Zoom

23XI Racing, das NASCAR-Team von Basketball-Legende Michael Jordan und dem für Joe Gibbs Racing fahrenden NASCAR-Piloten Denny Hamlin, plant für die Saison 2022 auf zwei Autos aufzustocken. Die diesbezüglichen Pläne sind bekannt, wurden sie doch bereits Ende Februar von Hamlin in dem Raum gestellt. Nun aber gibt es auch einen konkreten Kandidaten für das Cockpit des möglichen zweiten 23XI-Toyota: Es ist Kurt Busch.

Während der aktuelle 23XI-Einzelkämpfer Bubba Wallace bis mindestens Ende 2022 im Team gesetzt ist, würde Kurt Busch - sollten sich die Gerüchte bewahrheiten - von Chip Ganassi Racing Racing zum Team von Jordan und Hamlin stoßen. "Wir arbeiten noch an ein paar Dingen. In einem solchen Fall gibt es natürlich jede Menge beweglicher Faktoren. Einen Zeitplan haben wir noch nicht", hatte Hamlin kürzlich am Rande des Coca-Cola 600 in Charlotte verlauten lassen.

Am zurückliegenden Sonoma-Wochenende nun wurde Kyle Busch - jüngerer Bruder von Kurt Busch und als Gibbs-Pilot einer der erweiterten Teamkollegen des Gibbs-Satellitenteams 23XI Racing - auf das Thema angesprochen. "Die Entscheidungen, die dazu getroffen werden müssen, haben nichts mit mir zu tun. Aber sollte es so kommen, wäre das sicherlich ein echter Gewinn für unser Programm und ganz besonders für 23XI", so Kyle Busch, um anzufügen: "Ich habe dieselben Gerüchte gehört wir ihr."

"Larson hat mich einfach stehen lassen" (7. Juni)

Kyle Larson, Martin Truex Jun.

Der dreimalige Sonoma-Sieger Martin Truex Jr. hatte keine Chance gegen Kyle Larson Zoom

Als der NASCAR-Zirkus in den Jahren 2018 und 2019 zum letzten Mal vor der Coronapause auf dem Sonoma Raceway gastierte, fuhr Martin Truex Jr. zwei überzeugende Siege ein - 2018 für Furniture Row Racing und 2019 für Joe Gibbs Racing. Beim Sonoma-Comeback am Sonntag aber hatte er genau wie alle anderen kein Mittel gegen Kyle Larson. Der ganz in der Nähe der Strecke geborene Fahrer des #5 Hendrick-Pilot gewann beide Stages, führte die meisten Runden und feierte seinen ersten Rundkurs-Sieg.

"Er hat mich einfach stehen lassen und war auf den ersten zehn Runden [eines Stints] superschnell", so Truex Jr. nach dem Rennen mit Verweis auf Larson. Die einzige Chance des Sonoma-Siegers von 2018 und 2019, der außerdem auch 2013 (für Michael Waltrip Racing) auf dem kalifornischen Rundkurs siegreich war? "Wenn es im letzten Stage, nachdem wir beide an der Box waren und an erster und zweiter Stelle fuhren, komplett unter Grün zu Ende gegangen wäre."

Stattdessen aber gab es im letzten Stage noch vier kurz aufeinanderfolgende Gelbphasen. Diese ließen Truex Jr. sogar noch hinter Chase Elliott abrutschen und das Rennen "nur" als Dritter beenden. Der Gibbs-Pilot aber gibt zu: "Selbst wenn es unter Grün zu Ende gegangen wäre, bin ich mir nicht sicher, ob es [gegen Larson] gereicht hätte."

Kyle Larson startet in Sonoma von P1 (4. Juni)

Kyle Larson

Hendrick-Pilot Kyle Larson führt das Feld beim Start seines Heimrennens an Zoom

Am vergangenen Sonntag hat Kyle Larson von der Pole kommend dominiert und souverän gewonnen. An diesem Wochenende startet der Hendrick-Pilot abermals von ganz vorn. Im Unterschied zum Coca-Cola 600 in Charlotte, bei dem es eines der wenigen Qualifyings der NASCAR-Saison 2021 gab, wird die Startaufstellung für das Toyota / Save Mart 350 in Sonoma anhand der Rechenformel ermittelt.

Diese Rechenformel hat ergeben, dass der ganz in der Nähe des Sonoma Raceway aufgewachsene Larson bei seinem Heimrennen von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung für das dritte von insgesamt sieben Rundkurs-Rennen im NASCAR-Kalender 2021 lauten: Chase Elliott, William Byron, Denny Hamlin, Kyle Busch, Austin Dillon, Alex Bowman, Kevin Harvick, Brad Keselowski, Tyler Reddick.

Sechs weitere Strecken heben Zuschauerlimit auf (3. Juni)

NASCAR-Start auf dem Michigan International Speedway in Brooklyn 2018: Kyle Busch führt

Michigan im August wird -Stand jetzt - nächstes Rennen mit ganz offenen Rängen (Foto: 2018) Zoom

Das Coca-Cola 600 am vergangenen Sonntag in Charlotte war das erste NASCAR-Rennen seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, bei dem die Tribünen nicht mehr nur teilweise geöffnet oder sogar gesperrt waren. Stattdessen standen die Tribünen am Charlotte Motor Speedway komplett offen. Und ein Großteil der 89.000 verfügbaren Sitzplätze wurde tatsächlich eingenommen. Jetzt folgen sechs weitere Strecken diesem Beispiel und öffnen ihre Tribünen für ihr jeweils bevorstehendes NASCAR-Wochenende ebenfalls uneingeschränkt.

So gibt es am Michigan International Speedway (22. August), am Daytona International Speedway (28. August), am Richmond Raceway (11. September), am Talladega Superspeedway (3. Oktober), am Martinsville Speedway (31. Oktober) und auch beim Saisonfinale am Phoenix Raceway (7. November) keine coronabedingten Zuschauerlimits mehr. Hinzu kommt noch das Herbstrennen in Charlotte, das am 10. Oktober auf dem Rundkurs ("Roval") ausgetragen wird. (Kompletter NASCAR-Kalender 2021)

Saisonfinale auch 2022 wieder in Phoenix (2. Juni)

Championship Weekend: NASCAR-Finale auf dem Phoenix Raceway

Der Phoenix Raceway wird 2022 zum dritten Mal das NASCAR-Finale ausrichten Zoom

Das Ein-Meilen-Oval in Phoenix wird mindestens ein drittes Mal Austragungsort für die "Championship 4" - das NASCAR-Saisonfinale mit vier Titelkandidaten - sein. Denn nachdem die Titelentscheidung in allen drei NASCAR-Ligen (Cup, Xfinity, Truck) im November 2020 erstmals in Phoenix stattfand und das auch in diesem Jahr wieder so sein wird, steht nun fest, dass Phoenix auch 2022 das finale Rennwochenende der Saison ausrichten wird.

Als Termin für das dann insgesamt dritte NASCAR-Finalwochenende in Phoenix ist das Wochenende vom 4. bis 6. November 2022 angesetzt. Wie üblich werden der Truck-Champion am Freitag, der Xfinity-Champion am Samstag und der Cup-Champion am Sonntag ermittelt. Während das Phoenix-Wochenende bereits angesetzt ist, lässt der komplette NASCAR-Kalender 2022 noch auf sich warten. Jüngsten Informationen zufolge soll im Spätsommer damit zu rechnen sein.

Ben Rhodes gibt Cup-Debüt in Sonoma (1. Juni)

Ben Rhodes

Ben Rhodes kämpft in der Truck-Serie um den Titel, gibt am Sonntag sein Cup-Debüt Zoom

Am Sonntag feiert der NASCAR-Zirkus nach coronabedingter Pause im Jahr 2020 nun seine Rückkehr an den Sonoma Raceway in Kalifornien. Für einen der 37 gemeldeten Fahrer wird es das Debüt in der höchsten NASCAR-Liga.

Ben Rhodes, der aktuell seine sechste volle Saison in der Truck-Serie fährt, ist für den Spire-Chevrolet mit der Startnummer 77 gemeldet. In der Truck-Serie hat es der 24-Jährige aus dem US-Bundesstaat Kentucky bereits auf fünf Siege gebracht, darunter bei den ersten beiden Rennen der laufenden Saison 2021 (Daytona-Oval und Daytona-Rundkurs). In der Gesamtwertung rangiert Rhodes aktuell an zweiter Stelle und ist damit einer der Titelkandidaten.

Während Rhodes für das Cup-Rennen in Sonoma das Cockpit des #77 Spire-Chevrolet übernimmt, wird der angestammte Crewchief Kevin Bellicourt nicht dabei sein. Er muss ein Rennen aussetzen, weil nach der Zieldurchfahrt am Sonntag in Charlotte (wo Justin Haley das Auto fuhr) zwei lockerere Radmuttern beanstandet wurden.

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