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8 Stunden Suzuka: Yamaha feiert Hattrick

Zum dritten Mal in Folge holt sich das Yamaha-Werksteam den Sieg beim 8-Stunden-Rennen von Suzuka - Aegerter auf dem Podest, Fritz als bester Deutscher Fünfter

(Motorsport-Total.com) - Das Yamaha-Werksteam mit Katsuyuki Nakasuga, Alex Lowes und Michael van der Mark feierte bei den prestigeträchtigen 8 Stunden von Suzuka den dritten Gesamtsieg in Folge. Platz zwei ging an das Kawasaki-Trio Kazuki Watanabe, Leon Haslam und Azlan Shah Bin Kamaruzaman. Als Dritter feierte FCC TSR Honda mit den Fahrern Dominique Aegerter, Randy de Puniet und Josh Hook auf dem Podium. Bester Deutscher war Marvin Fritz vom Yamaha YART-Team auf Platz fünf (zum kompletten Rennergebnis). Langstreckenweltmeister wurde GMT94 Yamaha, denen ein elfter Platz reichte.

Alex Lowes, Katsuyuki Nakasuga, Michael van der Mark

Die Sieger: Alex Lowes, Katsuyuki Nakasuga und Michael van der Mark Zoom

Die 40. Ausgabe des Langstreckenklassikers bot Dramen, viel Action und einen spannenden Rennverlauf. 128.000 Fans wohnten dem Rennen vor Ort bei. Yamaha ist erst die zweite Mannschaft mit drei Siegen in Folge. Bisher schaffte das nur das Team Cabin Honda in den Jahren 2000 bis 2002. 2001 war ein gewisser Valentino Rossi Teil der siegreichen Mannschaft. Das Yamaha-Trio hatte auch schon im Qualifying die Pole-Position erobert.

Den Holeshot gewann aber Kawasaki-Pilot Haslam, bis sich ein langes Duell zwischen dem Yamaha-Team und Musashi-Honda (Takumi Takahashi, Jack Miller, Takaaki Nakagami). entwickelte. Das Trio wurde aus der Spitzengruppe gerissen, als Nakagami stürzte. Mit vier Runden Rückstand kam Musashi-Honda auf Platz vier ins Ziel. MotoGP-Pilot Miller verpasste bei seinem Suzuka-Debüt das Podium.


Highlights 8h von Suzuka 2017

Höhepunkte vom Langstreckenklassiker in Suzuka: Die besten Szenen der 8 Stunden! Weitere Motorrad-Videos

Im weiteren Rennverlauf entwickelte sich ein Duell zwischen Yamaha und FCC TSR Honda um die Führung. Das Honda-Team war auf Kurs zum zweiten Platz, bis de Puniet kurz vor Rennende mit brennendem Motor die Box ansteuern musste, aber weiterfahren konnte. Trotzdem war Rang drei schon der dritte Podestplatz für den Schweizer Aegerter. Bei Musashi-Honda, die zuletzt 2013 und 2014 gewinnen konnten, hätte auch Stefan Bradl fahren sollen. Wegen einer Mittelohrentzündung konnte der Deutsche nicht nach Japan fliegen und wurde von Hook ersetzt.

Das österreichische YART-Yamaha-Team trat mit den Fahrern Broc Parkes, Kohta Nozane und Fritz an. An der Spitze mischte die Mannschaft nicht mit, aber mit dem fünften Platz hielt man die Spitzenteams Honda-Dream-Racing (Tomoyoshi Koyama, Ryoskuke Iwato, Tatsuya Yamaguchi) sowie Yoshimura-Suzuki (Sylvain Guintoli, Josh Brookes, Takuya Tsuda) in Schach. Das Suzuki-Team stürzte schon früh im Rennverlauf und fiel weit zurück. Für die Aufholjagd zu Platz sieben erhielt das Trio die Anthony Delhalle EWC Spirit Trophy.

Die Top 10 rundeten das Honda-Team Asia, MotoMap-Suzuki und Sakurai-Honda ab. Mit dem elften Platz sicherte sich GMT94 Yamaha schließlich den Langstrecken-Weltmeistertitel. David Checa, Niccolo Canepa und Mike di Meglio überholten das Suzuki-Endurance-Team (Vincent Philippe, Etienne Masson, Sodo Hamahara), das nur 18. wurde. Für die französische GMT94-Mannschaft ist es nach 2004 und 2014 der dritte Weltmeistertitel. YART-Yamaha belegte hinter Suzuki WM-Platz drei.

Das Bolliger-Team-Switzerland mit dem Österreicher Horst Saiger und dem Schweizer Roman Stamm brachte die Kawasaki ZX-10R auf Platz 13 ins Ziel. Über kein Erfolgserlebnis durfte sich Marcel Schrötter bei seinem Suzuka-Debüt freuen. Der Deutsche trat gemeinsam mit Alex Cudlin und Hideyuki Ogata auf einer Suzuki des S-Pulse-Team an. Nach einem frühen Sturz landete das Trio mit zwölf Runden Rückstand auf Position 23. Insgesamt nahmen 45 Teams am Rennen teil.

Suzuka war auch der Schlusspunkt hinter der Langstrecken-Saison 2016/17. 128.000 Zuschauer erinnerten an die goldenen Zeiten des japanischen Klassikers. Mit 2:06.932 Minuten stellte Lowes im Rennen auch einen neuen Rundenrekord auf. Zum Vergleich: Der MotoGP-Rundenrekord aus dem Jahr 2003 liegt bei 2:04.604 Minuten.

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