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WM-Dreikampf: Wer laut Aleix Espargaro der Favorit für den MotoGP-Titel ist

Aprilia-Pilot Aleix Espargaro erkämpft sich bei der MotoGP in Aragon ein Podium: In der Meisterschaft liegen die Top 3 vor den Überseerennen innerhalb von 17 Punkten

(Motorsport-Total.com) - Aleix Espargaro schaffte beim Heim-Grand-Prix in Aragon den Sprung zurück auf das Podium. Nach sechs Rennen ohne Top-3-Ergebnis erkämpfte sich der Aprilia-Pilot Platz drei und machte damit 16 Punkte auf WM-Leader Fabio Quartararo gut. Auf WM-Mitstreiter Francesco Bagnaia verlor er allerdings vier weitere Zähler. Vor dem Grand Prix von Japan liegen Quartararo, Bagnaia und Espargaro innerhalb von 17 Punkten.

Francesco Bagnaia, Aleix Espargaro

Aleix Espargaro sieht Ducati-Pilot Francesco Bagnaia im Vorteil Zoom

"Die Meisterschaft wird jetzt richtig heiß", kommentiert Espargaro, der mit WM-Leader und Titelverteidiger Quartararo mitfühlt, der durch einen Sturz leer ausging: "Fabio tut mir leid. Ich sah den Sturz nicht. Aber zum Glück geht es ihm gut. Fabio, Pecco und ich liegen eng beisammen."

Mit Blick auf den Titel hat Espargaro einen klaren Favoriten: "Pecco fährt jetzt besser als wir. Er hat das beste Motorrad und fährt auf einem sehr hohen Niveau. Es wird für Fabio und mich nicht einfach. Doch man kann sich in der MotoGP nie sicher sein. Wir kommen jetzt zu einigen speziellen Strecken außerhalb von Europa. Alles ist möglich."

Keine Chance gegen die beiden führenden Ducatis

Mit Platz drei hinter den Ducati-Piloten Enea Bastianini und Francesco Bagnaia fuhr Aleix Espargaro das bestmögliche Ergebnis ein. Gegen die Ducatis war in Aragon kein Kraut gewachsen.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro musste in Aragon einige Rückschläge überwinden Zoom

"Ich bin extrem happy. Mein Ziel vor dem Wochenende war es, erneut ums Podium kämpfen zu können. Doch zu Beginn des Wochenendes hatte ich zu kämpfen, denn ich stürzte zwei Mal. Ich war schnell, doch mir fehlte die Konstanz", bemerkt er.

"Mein Gefühl am Samstag war nicht besonders gut. Doch ich stellte das Motorrad auf Startplatz vier. Mir war klar, dass die Startposition sehr wichtig sein wird. Ich habe am Samstag und auch am Sonntag gute Arbeit geleistet. Das Renntempo der beiden Ducati-Piloten war aber schneller", stellt Espargaro fest.

"Sie befinden sich jetzt auf einem anderen Niveau. Sie machen auf jedem Kurs den Unterschied aus und holen das Maximum aus ihrem Motorrad heraus. Es ist schwierig für uns, ihnen zu folgen. Platz drei war das Maximum", bemerkt er und fügt hinzu: "Ich bin sehr happy."

Aleix Espargaro setzt sich in Dreiergruppe durch und lobt Brad Binder

Zusammen mit KTM-Pilot Brad Binder und Ducati-Pilot Jack Miller kämpfte Aleix Espargaro um Platz drei. Rundenlang biss er sich an Binder die Zähne aus.

Brad Binder, Aleix Espargaro, Jack Miller

Brad Binder, Aleix Espargaro und Jack Miller kämpften um den finalen Platz auf dem Podium Zoom

"Ich ziehe meinen Hut vor Binder", lobt er den KTM-Pilot. "Ich habe es schon mehrfach gesagt: Er ist einer der besten Fahrer. Er ist ohne Zweifel einer der Top-3-Fahrer der MotoGP. Ich rechnete aber nicht damit, dass er hier so schnell ist. Ich kam einfach nicht an ihm vorbei."

"Er fuhr richtig gut. Gegen Rennende war sein Reifen stärker verschlissen als meiner. Deshalb konnte ich ihn überholen", schildert Espargaro. "Aber Brad hat mit der KTM sehr gute Arbeit geleistet. Man muss sich nur den WM-Stand anschauen. Mit einem nicht besonders konkurrenzfähigen Motorrad leistet er sehr gute Arbeit."

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