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  • 17.09.2021 · 17:07

  • von M. Fritzsche, Co-Autoren: V. Lalanne-Sicaud, M. Nugnes

"Null Gefühl in schnellen Kurven": Quartararo im Regen abgeschlagen

Im Regen von Misano kommt MotoGP-Tabellenführer Fabio Quartararo nicht zurecht - Franco Morbidelli nach Debüt auf 2021er-Yamaha noch zurückhaltend

(Motorsport-Total.com) - Für Yamaha-Werkspilot Fabio Quartararo, der die MotoGP-Gesamtwertung 2021 klar anführt, ist der Trainingstag zum Grand Prix von San Marino in Misano mit P7 im kombinierten Ergebnis zu Ende gegangen.

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo vermisste bei Regen das richtige Gefühl für seine Yamaha M1 Zoom

Aber: Während sich Quartararo im Vormittagstraining (FT1) auf anfangs noch trockener Piste auf P7 einreihte, schloss er im Nachmittagstraining (FT2), das durchgehend von Regen gekennzeichnet war, nur auf P18 ab. Die Wettervorhersage ist derzeit sowohl für Samstag als auch Sonntag wechselhaft und lässt insbesondere für die Nachmittagsstunden weitere Regenschauer erwarten.

Quartararos Problem dabei: "In den schnellen Kurven hatte ich null Gefühl", gesteht der WM-Spitzenreiter, glaubt aber, dass es in erster Linie am Motorrad und an der Abstimmung liegt - nicht an der Strecke oder den Reifen.

Quartararo sieht Raum für Verbesserungen

"Am Nachmittag haben wir es mit einer komplett anderen Abstimmung versucht und die war auch ein kleines bisschen besser", sagt Quartararo. Warum hat er dann im Session-Ergebnis trotzdem nur auf P18 abgeschnitten? "Das war ein bisschen unglücklich. Ich habe zwar meine Rundenzeit verbessert, aber mit einer Runde, in der ich in keinem einzigen Sektor so schnell war wie vorher."

"Deshalb glaube ich, dass es schon noch Spielraum für Verbesserungen gibt. Als realistische Position würde ich eine in den Top 12 ansehen", so Quartararo, der abschließend anmerkt: "Mein Fahrgefühl war ein bisschen besser, aber so richtig komfortabel habe ich mich trotzdem noch nicht gefühlt."

Morbidelli wird sich an ersten Tag im Werksteam "immer erinnern"

Für Franco Morbidelli war der Trainingsfreitag in Misano der Einstand im Yamaha-Werksteam. Nach seinem Scherz vom Donnerstag in Bezug auf die Umstände seines Teamwechsels bekennt der Italiener nun am Freitag nach seinen ersten Runden in Dunkelblau: "An diesen Tag werde ich mich immer erinnern."

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli rückte erstmals in Werksfarben aus und fuhr erstmals die aktuelle M1 Zoom

Bei Petronas-Yamaha fuhr Morbidelli ausnahmslos die 2019er-Yamaha. Am Freitag nun saß er erstmals auf der 2021er. Bezogen auf die Unterschiede kann er nach dem großteils verregneten Tag aber noch nichts Konkretes sagen: "Ich würde gerne etwas zum Unterschied zwischen den beiden Bikes sagen, aber heute konnte ich einfach noch nichts fühlen."

Denn nach drei Monaten ohne eine Runde auf einem MotoGP-Bike fühlten sich die ersten Runden im Vormittagstraining "wie in einem Raumschiff an", schildert Morbidelli mit einem Grinsen und will mit konkreten Aussagen über das 2021er-Bike abwarten, bis er überhaupt wieder richtig im Fahrrhythmus ist.

Und über sein linkes Knie, das ihm Ende Juni operiert wurde und das der Grund dafür war, dass er fünf Grands Prix hat auslassen müssen, berichtet Morbidelli: "Am Vormittag bereitete mir das Knie größere Probleme als am Nachmittag. Das liegt natürlich daran, weil die Belastungen im Nassen einfach nicht so hoch sind, aber auch weil ich eine etwas komfortablere Position für das Bein auf der Fußraste gefunden habe. Je mehr ich probiert habe, desto besser wurde es."

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