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MotoGP Spielberg FT1 2022: Ducati-Doppelspitze Miller vor Zarco

Auf abtrocknender Strecke sichert sich Jack Miller eine überlegene Bestzeit vor Johann Zarco und Joan Mir - Verbremser vor der neuen Schikane des Red-Bull-Rings

(Motorsport-Total.com) - Wechselhafte Bedingungen im ersten Freien MotoGP-Training für den Grand Prix von Österreich in Spielberg. Zunächst wurde mit Regenreifen gefahren, aber zum Schluss waren Slicks möglich. Ducati setzte sich an die Spitze. Jack Miller stellte vor Johann Zarco (Pramac) die Bestzeit auf (FT1-Ergebnis).

Jack Miller

Jack Miller fuhr in seiner 20. und letzten Runde die schnellste Zeit Zoom

Donnerstagnachmittag war ein schweres Gewitter über die Steiermark gezogen. Auch in der Nacht auf Freitag hatte es geregnet. Am Vormittag war die Strecke noch stellenweise feucht. Deshalb rückten die MotoGP-Fahrer zu Beginn des ersten Trainings mit Regenreifen aus.

Es regnete aber nicht mehr und es bildete sich langsam eine trockene Ideallinie. Die Fahrer machten Bekanntschaft mit der neuen Schikane bei Kurve 2. Fabio Quartararo (Yamaha) und Aleix Espargaro (Aprilia) vebremsten sich auch gleich und fuhren geradeaus durchs Kiesbett (Die ganze Action im Ticker nachblättern!).

Mit Regenreifen drehten die meisten Fahrer zehn, elf Runden. Mit Miguel Oliveira (KTM) und Miller führten nach dem ersten Run zwei Regenspezialisten das Klassement an. Zu Beginn der letzten Viertelstunde rückten die ersten Fahrer mit Slicks aus.

Das waren auch die richtigen Reifen, denn die trockene Ideallinie wurde immer breiter. In Kurve 5 sorgte Remy Gardner (Tech-3-KTM) für den ersten Sturz. Es blieb der einzige Zwischenfall am Vormittag. Der Moto2-Weltmeister blieb unverletzt.

Wechsel auf Slicks

Da die Strecke immer schneller wurde, drehten die Fahrer ganz zum Schluss ihre besten Rundenzeiten. Miller fuhr mit 1:30.756 Minuten eine überlegene Bestzeit, denn sein Vorsprung auf Zarco betrug 0,618 Sekunden.

Als Dritter mischte Joan Mir mit. Das Layout des Red-Bull-Rings kommt dem Fahrstil des Suzuki-Fahrer entgegen. Mit Jorge Martin (Pramac) folgte der nächste Ducati-Pilot auf Rang vier. Und Weltmeister Quartararo beendete das Training als Fünfter.

Allerdings waren die Zeiten nur bedingt aussagekräftig, denn die Abstände waren ungewöhnlich groß. Quartararo lag als Fünfter bereits eine Sekunde zurück. Als Sechster folgte Alex Rins mit der zweiten Suzuki GSX-RR.

Bester KTM-Vertreter war Schlussendlich Brad Binder als Siebter. Die Top 10 komplettierten Takaaki Nakagami (LCR-Honda), Enea Bastianini (Gresini-Ducati) und Andrea Dovizioso (RNF-Yamaha). Stefan Bradl hatte als 18. knappe zwei Sekunden Rückstand.

Aprilia nicht ganz vorne dabei

Einen schwierigen Auftakt hatte Aprilia. Als auf Slicks gewechselt wurde, befanden sich beide nur im Bereich von Rang 20. Maverick Vinales hatte in Kurve 4 einen Ausritt durch das Kiesbett. Zum Schluss verbesserte er sich noch auf Rang elf.

Auch Aleix Espargaro katapultierte sich in seiner letzten Runde nach vor, doch diese Zeit wurde wegen Tracklimits gestrichen. Somit war der WM-Zweite auf Rangt 17 zu finden. Francesco Bagnaia (Ducati) zeigte auch nicht viel und war 16.

Ducati setzte nur bei Bastianini und Miller auf die neuen Luftleitelemente auf dem Höcker hinter dem Sitz. Und im Honda-Werksteam wurde bei Pol Espargaro und Bradl je ein neues Chassis gesichtet. Außerdem steht den Teams erstmals eine 355 Millimeter Bremsscheibe von Brembo zur Verfügung. Sie dürfen aber auch die 340er-Version verwenden.

Das zweite MotoGP-Training beginnt um 14:10 Uhr.

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