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MotoGP-Manager prophezeit: Marquez wechselt in drei Jahren zu Ducati

Fahrer-Manager Carlo Pernat glaubt, dass Marc Marquez 2021 bei Ducati unterschreibt und Jorge Lorenzo bei Honda die neue Nummer eins wird

(Motorsport-Total.com) - Marc Marquez ist nach seinem Sieg in Buriram (Thailand) voll auf Kurs, seinen fünften MotoGP-Titel einzufahren. Seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2013 gewann Marquez bis auf 2015 in jedem Jahr die Meisterschaft. MotoGP-Fahrer-Manager Carlo Pernat bezeichnet Marquez als "Phänomen". Pernat ist überzeugt, dass Marquez seine Karriere nicht bei Honda beenden wird.

Andrea Dovizioso, Marc Marquez

Sichert sich Ducati die Dienste von MotoGP-Serien-Weltmeister Marc Marquez? Zoom

"Meiner Meinung nach hat Marc sein Limit noch nicht richtig erkannt. Er entwickelt sich noch weiter und lernt dazu. Er ist noch nicht vollkommen erwachsen. Wenn er diesen Punkt erreicht, wird das für alle anderen zu einem Problem", prophezeit Pernat in seiner Kolumne für 'GPOne.com'.

"Ich bin sicher, dass Marquez richtig durchstartet und die Messlatte noch höher legt, sobald er den Titel sicher hat", kündigt Pernat an. "Wenn Marquez ein Phänomen ist, dann ist Dovizioso beinahe auch eins, denn er ist der einzige echte Gegner im Moment. In Buriram hätte ihn Andrea beinahe besiegt."

Beim Blick in die Zukunft hat Pernat eine klare Vision. Marquez wird bei Ducati unterschreiben, wenn der 2018 geschlossene Vertrag ausläuft. "Ich denke nicht, dass der Unterschied zwischen der Ducati und der Honda groß ist. In der Zukunft? Ich weiß nicht, was passiert, aber ich erwarte, dass Ducati versuchen wird, Marquez in drei Jahren zu verpflichten. Ich sehe Marquez auf einem roten Motorrad, während Lorenzo bei Honda die Nummer eins sein wird", so Pernats mutige These.

Weniger euphorisch ist der Manager beim Thema Yamaha. In Thailand waren Valentino Rossi und Maverick Vinales unerwartet konkurrenzfähig. Die Vorstellung in Buriram möchte Pernat aber nicht überbewerten: "Yamaha? Eine Schwalbe macht keinen Sommer. Der Vorderreifen kaschierte in Buriram die Probleme der M1. Ich denke nach wie vor, dass sie beim Motor einen Fehler gemacht haben."

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