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Morbidelli mit 67 Runden beim Test: Was an der 2019er-Yamaha getestet wurde

Beim MotoGP-Test in Jerez probiert Franco Morbidelli an seiner 2019er-Yamaha verschiedene Abstimmungen und eine andere Carbon-Schwinge

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Franco Morbidelli seine 2019er-Yamaha in- und auswendig kennen sollte, nutzte der Italiener den Testtag in Jerez intensiv. Der Petronas-Pilot umrundete den Kurs 67 Mal und fuhr Vergleichstests, um sein Paket weiter zu optimieren. In der Tageswertung landete Morbidelli auf der neunten Position und hatte 0,748 Sekunden Rückstand (zum Testbericht).

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli möchte die Eindrücke vom Test nicht überbewerten Zoom

"Es war ein interessanter Test. Ich bin zufrieden. Wir probierten einige neue Teile", bemerkt Morbidelli. "Wir konzentrierten uns auf die Bremsphase und versuchten, uns in diesem Bereich zu verbessern. Wir probierten Abstimmungen, mit denen ich tiefer in die Kurve bremsen konnte. Ich hatte grundsätzlich ein besseres Gefühl beim Bremsen. Ich hoffe, dass diese Änderungen auch in Le Mans funktionieren."

Die positiven Eindrücke möchte Morbidelli aber nicht überbewerten. Durch den vielen Reifenabrieb auf dem Asphalt war die Haftung entsprechend gut. "Wir müssen es ruhig angehen, weil die Tests am Montag immer mit Vorsicht zu genießen sind. Man kann den falschen Weg einschlagen", warnt Morbidelli.

"Wir müssen die Dinge in Le Mans bestätigen. Gut war, dass die Änderungen positiv waren. Manchmal macht man Änderungen, die dann überhaupt nicht gut sind", berichtet der Yamaha-Pilot, der an seiner M1 eine andere Schwinge montieren ließ. "Ich probierte eine andere Schwinge aus Carbon. Ich verwendete bereits zuvor eine Carbon-Schwinge."


Fotos: MotoGP in Jerez


"Das Gefühl damit war ein bisschen anders", bemerkt Morbidelli, der als einziger der vier Yamaha-Piloten im Rennen eine Carbon-Schwinge verwendete. "Wir testeten sie (die andere Carbon-Schwinge; Anm. d. Red.) am Ende des Tages und sammelten nicht allzu viele Daten damit. Wir arbeiteten nicht besonders intensiv damit. Sicher gibt es ein gewisses Potenzial, aber wir wissen nicht, ob wir sie in Le Mans verwenden werden."

Und auch in Sachen Aerodynamik wurde an der 2019er-M1 eine leichte Modifikation vorgenommen. "Wir verwendeten einen neuen Kotflügel an der Front. Ich weiß es nicht im Detail, aber er soll dabei helfen, dass das Motorrad besser funktioniert", kommentiert Morbidelli, der nicht viel zum Kotflügel sagen konnte: "Mein Job bestand darin, damit zu fahren und Daten zu sammeln. Das tat ich."

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