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Mentale Stärke in der MotoGP: Auch Pol Espargaro arbeitete mit Psychologen

Nicht nur körperliche, auch mentale Fitness ist in der MotoGP enorm wichtig - Pol Espargaro verrät, wie er dazu steht und worauf er sich bei Honda konzentriert

(Motorsport-Total.com) - Fabio Quartararo machte nach seiner enttäuschenden MotoGP-Saison im Vorjahr keinen Hehl daraus, über den Winter mit einem Psychologen an seiner mentalen Stärke gearbeitet zu haben. Er sei oft zu emotional gewesen - positiv wie negativ. Um künftig fokussierter zu sein, holte er sich professionelle Hilfe.

Pol Espargaro

Auch Pol Espargaro holte sich schon mal psychologische Hilfe Zoom

Ganz offensichtlich mit Erfolg: Sowohl das zweite Katar-Rennen als auch den Grand Prix von Portimao konnte der Yamaha-Pilot für sich entscheiden. Er selbst betonte nach seinem Sieg in Portimao: "Das war zu 70 Prozent Kopfsache." Dabei ist der Franzose längst nicht der einzige Fahrer, der auf Mentaltraining vertraut.

Auch Honda-Pilot Pol Espargaro verrät: "Ja, ich habe das vor nicht allzu langer Zeit auch ausprobiert. Manchmal hilft es. Das kommt ganz darauf, in welcher Situation man sich gerade befindet. Ich weiß, dass Fabio eher der nervöse Typ ist. Vielleicht hat er es deshalb gebraucht. Andere brauchen das nicht."

"Aber wenn man es braucht, dann merkt man das", sagt der Spanier weiter. "Als ich in der Situation war, habe ich mir Hilfe gesucht. Im Moment habe ich nicht das Bedürfnis. Für mich geht es jetzt in erster Linie darum, Kilometer zu machen und Erfahrung zu sammeln." Schließlich ist Espargaro noch neu im Repsol-Honda-Team.


Pol Espargaro legt erstmals Hand an die Honda RC213V

Erstes Aufeinandertreffen in Andorra: Pol Espargaro, seit 1. Januar 2021 offiziell Teil des Repsol-Honda-Teams, darf sein neues Arbeitsgerät für diese MotoGP-Saison in Augenschein nehmen und auch schon mal Probe sitzen. Weitere Motorrad-Videos

"Ich versuche, ein Gefühl fürs Vorderrad zu entwickeln, für die Bremse. Wir sind bereits schnell. Es ist jetzt nur eine Frage von Erfahrung. Es wird mir sehr helfen, auf Strecken wie Jerez und Le Mans zu fahren, die ich gut kenne und wo ich früher gut unterwegs war. Katar und Portimao waren nicht die besten Strecken für den Einstieg."

Was seine körperliche Fitness angeht, betont der Honda-Neuling: "Ich komme von einer Marke, bei der das Motorrad ziemlich schwierig zu fahren war, und ich musste auch fit sein, um es zu beherrschen. Ich habe mich gründlich vorbereitet und ich denke, dass ich vielleicht ein bisschen mehr getan habe, als nötig war."

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