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"Nach wie vor der beste MotoGP-Fahrer" - Bradl exklusiv zum Marquez-Comeback

Stefan Bradl kommentiert das MotoGP-Comeback von Marc Marquez in Portimao und erklärt, was der Spanier anders macht als die restlichen Fahrer

(Motorsport-Total.com) - Ex-MotoGP-Champion Marc Marquez feierte beim Portugal-Grand-Prix in Portimao nach 265 Tagen Verletzungspause sein Comeback. Mit Platz sieben zog sich Marquez ordentlich aus der Affäre und reagierte nach dem Rennen sehr emotional. Für Honda-Testpilot Stefan Bradl ist klar, dass Marquez bald wieder auf dem Podium stehen wird.

Marc Marquez

Marc Marquez musste neun Monate auf sein Comeback warten Zoom

In einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Motorsport-Total.com gibt Bradl spannende Einblicke, wie in der Honda-Box gearbeitet wird und welchen Einfluss Marc Marquez hat. "Man hat gesehen, dass ihn die vergangenen Monate stark mitgenommen haben. Er hat alle Rennen im Fernsehen anschauen müssen. Das hat ihm schon weh getan", berichtet Bradl.

Vom Comeback des Spaniers ist Bradl begeistert: "Vom ersten Training an war er in Portimao megamäßig konkurrenzfähig. Er hat nichts von dem verlernt, was er vorher konnte. Er ist der selbe Marc Marquez, der er vorher war."


Marc Marquez' Comeback: Wie erfolgreich wird's?

Die rennfreie Zeit habe Marc Marquez zwar "stark mitgenommen", aber: "Er hat nichts verlernt. Er ist derselbe, der er vorher war", sagt Stefan Bradl. Weitere Motorrad-Videos

"Es war schon beeindruckend, welche Aussagen er getroffen hat und welches Gefühl er wieder gehabt hat, um nach so einer langen Verletzungspause mit dem Motorrad am Limit zu sein", berichtet Bradl und prophezeit: "Ich bin überzeugt, dass er in diesem Jahr noch auf dem Podium stehen wird und Rennen gewinnt."

Keine Angst, ans Limit und darüber hinaus zu gehen

Bereits in den Freien Trainings ging Marquez wie gewohnt an das Limit und ein bisschen darüber hinaus. "Für mich sah es so aus, als ob er alles im Griff gehabt hat. Es ist seine Art, Motorrad zu fahren", kommentiert Bradl die kritischen Szenen. "Er braucht diese Rutscher und dieses Gefühl zum Asphalt."

"Er war und ist nach wie vor der beste MotoGP-Fahrer der letzten zehn Jahre. Das hat er auch bei seinem Comeback gezeigt", stellt Bradl klar. Doch was macht Marquez anders als seine Rivalen? "Es ist sein Instinkt, sein Körper und seine mentale Herangehensweise", erklärt Bradl.

Marc Marquez, Stefan Bradl

Zusammen für Honda tätig: Stefan Bradl und Marc Marquez Zoom

"Manchmal hat man das Gefühl, er reagiert schneller, kann besser antizipieren und auf die jeweilige Situation brutal schnell reagieren und die richtige Entscheidung treffen. Er hat extrem viel natürliches Talent. Körperlich ist er fit durch und durch", bemerkt Bradl und fügt hinzu: "Er ordnet sein ganzes Leben dem Motorradsport unter."

Lässt sich Marc Marquez auf einen Transfer ein?

Im vergangenen Jahr unterzeichnete Marquez einen Vierjahres-Vertrag bei Honda und reagierte damit auf die Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu einem anderen Hersteller. Doch wie geht es danach weiter? Wird Marquez seine Karriere bei Honda beenden oder lässt er sich auf das Risiko ein, den Hersteller zu wechseln, um es seinen Kritikern endgültig zu beweisen?

"Ich könnte mir vorstellen, dass es für ihn noch einmal ein Anreiz wäre, das Fabrikat zu wechseln und es auf einem anderen Hersteller zu beweisen", bemerkt Bradl. "Viele meinen ja, dass man den Hersteller gewechselt haben muss, um eine Legende zu werden."

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