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Manager enthüllt: Der Joker der MotoGP-Kundenteams

Vor allem an Saisonbeginn sind die Kundenteams eine Gefahr für die etablierten Werksteams: Nieto-Sportdirektor Gino Borsoi nennt eine wichtige Ursache dafür

(Motorsport-Total.com) - Zu Beginn einer MotoGP-Saison werden die Karten stets neu gemischt. Die Werke starten mit ihren neuen Modellen, für die sie kaum Erfahrungswerte haben, während die Kundenteams die abgelegten Maschinen aus dem Vorjahr erhalten und dazu einen reichen Erfahrungsschatz erhalten. Besonders bei den ersten drei Rennen der Saison wirkt sich das auf die Kräfteverhältnisse aus. Kleine Teams können bei den Rennen in Katar, Argentinien und Texas die großen Werke herausfordern.

Alvaro Bautista

Angel-Nieto-Pilot Alvaro Bautista sitzt in diesem Jahr auf einer 2017er-Ducati Zoom

Das Angel-Nieto-Team zählt zu den hoch motivierten Herausforderern der Werksteams. Im Vorjahr stürmte Alvaro Bautista beim zweiten Rennen der Saison, dem Argentinien-Grand-Prix in Termas de Rio Hondo, mit seiner Vorjahres-Ducati zu Platz vier. Es war das beste Einzelergebnis der Saison.

"Wir haben bereits für jede Strecke eine passende Abstimmung, weil bereits eine Saison damit absolviert wurde. Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zu den Werksteams, die neue Projekte und Maschinen haben", begründet Gino Borsoi, der Sportdirektor des Angel-Nieto-Teams, im Gespräch mit 'MotoGP.com'.

"Die Werksteams hatten zu Beginn größere Probleme und dann ab dem vierten Rennen der Saison fanden sie auf den richtigen weg. Das erschwerte es uns", blickt Borsoi zurück und freut sich auf die Arbeit mit der 2017er-Ducati: "Wir haben einen offensichtlichen Vorteil, denn das Motorrad lief im vergangenen Jahr richtig gut und ermöglichte den Kampf um die Meisterschaft."


Fotos: Angel Nieto, MotoGP-Test Sepang


Das ehemalige Aspar-Team greift in der neuen MotoGP-Saison erneut mit Bautista und Karel Abraham an. Beim ersten Vorsaisontest in Sepang landete Bautista mit 1,375 Sekunden Rückstand auf Position 16. Teamkollege Abraham verlor 1,744 Sekunden und fand sich auf der 21. Position wieder. Was hat sich das Team für die Saison 2018 vorgenommen?

"Es ist nicht einfach, sich konkrete Ziele zu stecken. Das Ziel eines Kundenteams ist es, in die Top 5 zu fahren. Das ist immer ein richtig gutes Ergebnis. Warum sollten wir es nicht aufs Podium schaffen, wie es anderen Teams gelang? Das ist nicht etwas, das wir ausschließen. Wir haben gute Fahrer und ein gutes Motorrad", ist Borsoi überzeugt.

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