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Joan Mir bei Honda fix? "Kann aktuell nicht darüber sprechen"

Joan Mir scheint seine Zukunft in der MotoGP zu kennen, kann aber noch nichts bestätigen - In Bezug auf Suzuki gibt er zu: "Harmonie ist nicht mehr die gleiche"

(Motorsport-Total.com) - Noch ist nichts offiziell bestätigt, doch Joan Mir scheint bereits zu wissen, wohin ihn sein Weg führen wird, wenn Suzuki die MotoGP am Ende der laufenden Saison verlässt. Seit Wochen wird der Spanier mit einem Wechsel zu Honda in Verbindung gebracht, doch verlautbaren darf er das offenbar noch nicht.

Joan Mir

Joan Mir gilt als sicherer Kandidat für die Nachfolge von Pol Espargaro Zoom

"Ich habe meine Zukunft im Griff und hoffe, sie bald bekannt geben zu können", sagte Mir zuletzt. "Niemand würde lieber erklären, wo ich fahren werde, als ich. In diesem Jahr war es aus diversen Gründen besonders schwierig. Aber wir müssen abwarten."

Mir, dessen Vertrag mit Suzuki am Ende der Saison ausläuft, lag ursprünglich ein Angebot zur Vertragsverlängerung vor, um bei dem japanischen Hersteller zu bleiben. Doch dann platzte die große Bombe, dass Suzuki die Meisterschaft verlassen will, obwohl es mit der Dorna einen Vertrag bis Ende 2026 hat.

Das brachte den Fahrermarkt gehörig durcheinander, denn auf einmal waren mit Mir und Teamkollege Alex Rins zwei Fahrer verfügbar, von denen erwartet worden war, dass sie bei Suzuki bleiben. Während sich bei Rins noch keine klare Tendenz abzuzeichnen scheint, deutet bei Mir bisher alles auf Honda hin.

Mir zu Repsol-Honda, Espargaro zu LCR?

Ohne Namen zu nennen, bekräftigt der Spanier: "Ich hoffe, dass ich es bald bekannt geben kann, denn es ist für jeden sehr wichtig, dass seine Zukunft gesichert ist. Aber im Moment kann ich nicht darüber sprechen." Offenbar will man mit einer Bekanntgabe warten, bis klar ist, was mit Pol Espargaro passiert.


Fotostrecke: Die Karriere-Highlights von Joan Mir

Ihn würde Mir im Werksteam ersetzen. Nicht umsonst sagte Paco Sanchez, Mirs Manager, in Le Mans den Satz: "Wenn HRC Pol Espargaro bestätigt, sitzen wir in der Scheiße."

Espargaro könnte zu KTM zurückkehren und im Tech-3-Team andocken. Er selbst schließt aber auch einen Verbleib bei Honda, und zwar im Kundenteam LCR, nicht aus. In dem Fall würden sowohl er als auch Mir im kommenden Jahr für Honda starten.

Atmosphäre bei Suzuki hat sich verändert

Bevor es so weit ist, liegen aber noch einige Rennen mit Suzuki vor Mir, der zugibt, dass "in der derzeitigen Situation, in der sich Suzuki befindet, die Saison sehr lang sein wird", und dass "es klar ist, dass die Harmonie im Team nicht mehr die gleiche ist wie früher".

Doch der Ansporn, die verbleibenden Rennen gut zu Ende zu bringen, wäre umso größer, wenn er seine Zukunft gesichert weiß, meint Mir: "Ja, eine sichere Zukunft zu haben, ist eine motivierende Sache. Das ist immer so. Für alle, nicht nur für einen Fahrer. Ich brauche diese Sicherheit zwar nicht, aber ich hätte sie gerne."

Angesprochen auf die Vertragsverlängerung von Fabio Quartararo bei Yamaha sagt er: "Ich denke, jeder hat das erwartet. Mich hat es jedenfalls nicht überrascht. Beide Seiten sind glücklich miteinander. Klar gibt es hier und da Probleme, aber er fährt aufs Podest. Ich habe es erwartet und Fabio hat es ganz sicher verdient."

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