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Ist 2021 eine zweite Rookie-Saison? Warum Alex Marquez das nicht glaubt

Findet die MotoGP-Saison 2021 wie geplant statt, dann müsste die Rookie-Generation 2020 viele Strecken neu lernen - Alex Marquez glaubt nicht an "zweite" Rookie-Saison

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Saison 2020 umfasste zwar 14 Rennen. Gefahren wurde aber nur auf neun Strecken in Europa. Sollte die Saison 2021 plangemäß mit 19 Grands Prix über die Bühne gehen, dann würden die Rookies dieses Jahres viele Kurse mit dem MotoGP-Bike erst kennenlernen müssen. Ist 2021 für Alex Marquez, Brad Binder und Iker Lecuona praktisch eine zweite Rookie-Saison?

Alex Marquez

Zweimal fuhr Alex Marquez in seiner ersten Saison auf das Podest Zoom

"Es könnte sein", grübelt Marquez. "Aber auf ein paar Strecken war ich von Anfang an schnell. Es hängt von der Strecke ab und wie man die Situation managt." Deswegen glaubt der Honda-Fahrer, dass er gegenüber den richtigen MotoGP-Neulingen einen Vorteil haben wird.

"Es wird keine Rookie-Saison werden. Ich kenne das Motorrad und weiß, wie ich ein MotoGP.-Wochenende managen muss. Es geht darum, wie man mit den Reifen umgeht, wie man zwischen den Motorrädern wechselt und am Set-up arbeitet."

"Es wird interessant werden, auch die anderen Strecken kennenzulernen. Aber ich habe Erfahrung und in der zweiten Saisonhälfte hat es klick gemacht. Wichtig wird, dass ich diesen Schritt halten kann, mich verbessere und immer in den Top 8 bin."

In der MotoGP ist alles anders

Von Beginn an hatte Marquez betont, dass der Lernaspekt für ihn im Vordergrund steht. Solange er kontinuierlich Fortschritte macht, ist er zufrieden, denn die MotoGP ist viel komplexer als die Arbeit in den kleinen Klassen.

"Es ist alles anders", sagt der Spanier. "Das Paddock-Leben hat sich deutlich verändert, man muss viel mehr Dinge tun. In der Box hat man viel Arbeit. Man kann sich alle Daten ansehen und hat sehr viele Informationen zur Verfügung. Dabei kann man verrückt werden."


Fotostrecke: Die Karriere-Highlights von Alex Marquez

"Man muss lernen, dass man sich die wichtigen Aspekte ansieht und nicht alles. Wenn man sich alles ansehen würde, dann kann das crazy sein. Man braucht eine Herangehensweise, wie man das Wochenende angeht. Man muss die ganzen Reifen durchprobieren und das Motorrad anpassen."

"Die Elektronik ist recht schwierig zu verstehen. Im Rennen muss man Mappings ändern. Das muss man verstehen. Mir gefällt das aber, weil ich gerne arbeite und viele Stunden mit dem Team verbringe, um Dinge zu checken."

Zweimal stand Marquez in seiner ersten Saison als Zweiter auf dem Podest. In der Rookie-Wertung musste er sich Binder knapp geschlagen geben. Sein Fazit fällt trotzdem gut aus: "Die erste Saison war sehr positiv. Das Team hat mir geholfen, dass ich die Dinge einfacher und schneller verstehe."

Im nächsten Jahr sitzt der 24-Jährige auf dem gleichen Motorrad, aber er geht im LCR-Team an den Start und hat eine andere Crew um sich. Als Problem sieht Marquez das aber nicht, weil er auf der Basis und den Erfahrungen von 2020 aufbauen will.

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