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Eugene Laverty: "Es hängt von Crutchlows Entscheidung ab"

Der Nordire hat eine Vielzahl an Optionen für die Saison 2015: "Wir haben uns mit Aprilia, Suzuki und Ducati über die MotoGP unterhalten"

(Motorsport-Total.com) - Superbiker Eugene Laverty war bereits im Sommer 2013 ein Kandidat für einen möglichen Aufstieg in die MotoGP. Der Nordire hatte Chancen, bei Aspar und Pramac unterzukommen. Das Angebot von Pramac schlug der damalige Aprilia-Pilot aus. Für 2015 hat er sich aber erneut ins Gespräch gebracht. Zudem könnte er auch bei Suzuki die neue MotoGP-Maschine pilotieren. Laverty testete die neue Suzuki bereits in Japan und Australien.

Eugene Laverty

Suzuki-Pilot Eugene Laverty ist ein Kandidat bei Pramac-Ducati Zoom

"Wir schauen uns die Optionen in der MotoGP und Superbike-WM an", wird Laverty von 'Crash.net' zitiert. "Wir haben uns mit Aprilia, Suzuki und Ducati über die MotoGP unterhalten. Doch ich schaue auch auf meine Optionen für die Superbike-WM. Ich habe mit Gigi (Luigi Dall'Igna, Ducati-Corse-Chef; Anm. d. Red.) gesprochen. Wir haben uns in Misano getroffen. Doch um in der MotoGP zu landen, müssen ein paar Dinge klappen. Aber immerhin habe ich eine Chance."

Werkspilot Cal Crutchlow muss sich entscheiden, ob er auch 2015 für Ducati fahren möchte. Der Brite hat in seinem Zweijahresvertrag eine Ausstiegsklausel vereinbart. Sollte Crutchlow das Team verlassen, würde Pramac-Pilot Andrea Iannone ins Werksteam wechseln. Der Platz im Ducati-Satellitenteam wäre frei und Laverty ein möglicher Kandidat für die Desmosedici.

Cal Crutchlow

Solange sich Crutchlow nicht entscheidet, müssen die anderen Fahrer warten Zoom

"Bei Ducati hängt viel von Cals Entscheidung ab. Im vergangenen Jahr bot mir Ducati einen Werksvertrag an. Es ist toll, dass Gigi noch immer an mir interessiert ist. Wir haben bereits bei Aprilia zusammengearbeitet", erklärt Laverty optimistisch. "Aprilia muss sich noch entscheiden, ob sie in der Superbike-WM bleiben oder ein Jahr eher in die MotoGP wechseln. Sie sind interessiert, wieder mit mir zusammenzuarbeiten. Ich würde beide Optionen begrüßen."

Ein Verbleib bei Crescent ist mit einem Blick auf die momentanen Ergebnisse eher unwahrscheinlich. "Ich habe einen Einjahresvertrag bei Crescent-Suzuki. Deswegen kann ich nun Gespräche führen", erklärt Laverty, der unbedingt für einen Hersteller fahren möchte. "Am wichtigsten ist mir, einen Werksvertrag zu erhalten. Alle drei MotoGP-Optionen haben ihre Vorteile. Ich muss entscheiden, was am besten für mich ist."

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