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  • 21.09.2022 · 08:47

  • von Gerald Dirnbeck, Co-Autor: German Garcia Casanova

Ducati: Welcher Fahrer 2023 welche Spezifikation der Desmosedici erhält

Das Werksteam und Pramac wird auch im nächsten Jahr das aktuellste Material zur Verfügung haben - Die beiden Satellitenteams erhalten die GP22

(Motorsport-Total.com) - Ducati geht auch in der MotoGP-Saison 2023 mit insgesamt acht Fahrern an den Start und stellt das größte Aufgebot im Feld. Das sind die Werksfahrer Francesco Bagnaia und Enea Bastianini. Bei Pramac bleiben weiterhin Jorge Martin und Johann Zarco.

Johann Zarco

Das Pramac-Team wird weiterhin eng in die Entwicklung eingebunden Zoom

Die VR46-Aufstellung bleibt mit Luca Marini und Marco Bezzecchi ebenfalls gleich. Im Satellitenteam Gresini fährt neben Fabio di Giannantonio neu Alex Marquez. Es wird wieder unterschiedliche Motorradspezifikationen geben.

Vor Aragon sagten vor allem die Fahrer der beiden privaten Satellitenteams, dass sie nicht wüssten, welche Spezifikation sie erhalten werden. Pramac ist im Prinzip ein zweites Werksteam. Im Laufe des Aragon-Wochenendes bestätigte Ducati dann die Pläne.

Da jeder Fahrer zwei Motorräder in seiner Box stehen hat, muss Ducati insgesamt 16 Bikes vorbereiten. Die Hälfte davon wird die 2023er-Version sein, die andere Hälfte die diesjährige GP22. Die Satellitenteams werden das Jahresmodell erhalten.

Das Werksteam sowie Pramac fährt mit der GP23. So wie in den vergangenen Jahren wird Pramac eng in die Entwicklung eingebunden sein. So testete beispielsweise Martin in Aragon eine andere Kupplung und Zarco fuhr mit einem neuen Chassis.

Luca Marini

Nur Luca Marini erhält kein Upgrade und bleibt bei der GP22 Zoom

Bezzecchi und di Giannantonio werden mit der GP22 mit neuen Motorrädern ausgestattet. Lediglich Marini erhält kein Upgrade, denn er fährt bereits jetzt mit der GP22. Seine Motorräder bleiben also gleich.

Alex Marquez ist der einzige Neuling im Ducati-Stall. Nach drei Honda-Jahren wird er sich zunächst auf die GP22 umstellen müssen. Der Spanier glaubt, dass die Ducati prinzipiell besser zu seinem Fahrstil passt als die RC213V.

Ducati begründet den Schritt damit, dass die Satellitenteams ein ausgereiftes Motorrad bekommen. Es stehen von allen Strecken genügend Daten zur Verfügung. Und da in den Satellitenteams die Fahrer in erster Linie lernen sollen, ist ein ausgereiftes Motorrad besser.

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