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Dovizioso lobt Ducati-Ingenieure für neue Verkleidung

Die neue Frontpartie der 2017er-Desmosedici, die Ducati am Samstag präsentierte, sorgt für Wirbel - Andrea Dovizioso ist von der Aero-Neuerung überzeugt

(Motorsport-Total.com) - Überraschung mit Ansage: Ducati hat Wort gehalten und mit seiner neuen Verkleidung am Samstag für Aufsehen gesorgt. Andrea Dovizioso durfte die auffällige Frontpartie aus der Feder von Technik-Guru Gigi Dall'Igna testen und findet lobende Worte: "Es ist schwer, eine Verkleidung zu entwerfen, die ähnlich viel Abtrieb produziert wie die Winglets im Vorjahr. Aber unsere Ingenieure haben einen guten Job gemacht."

Andrea Dovizioso

Ducati verleiht Flügel auch ohne Winglets: Dovizioso mit neuer Verkleidung Zoom

Um den neuen Regeln zu begegnen, die aus der Verkleidung hervorstehende Formen und Bauteile verbieten, hat Ducati die eigentliche Frontverkleidung der Desmosedici verschmälert und an den Seiten um bogenförmig eingefasste Tunnel erweitert. Bis dato steht aber weder fest, ob MotoGP-Technikdirektor Danny Aldridge diese Lösung abnehmen wird noch wo sie potenziell zum Einsatz kommen soll.

"Es steht noch nichts fest", sagt Dovizioso. "Wir werden die Vor- und Nachteile genau abwägen, bevor wir eine Entscheidung treffen, und uns anschauen, auf welchen Strecken diese Lösung den größten Nutzen bringen kann." Ob die neue Verkleidung an diesem Wochenende noch einmal getestet werden wird, sei unklar. Man habe bereits genug Daten und Eindrücke gesammelt, um ihre Wirkungsweise zu verstehen.

Dovizioso sicher: "Wir gehören zu den Schnellsten"

Der Effekt sei jedenfalls sehr nah an dem, was die früheren Winglets brachten, versichert Dovizioso. Viel mehr Sorgen mache es sich um das Turning-Problem. Denn Ducati kämpft noch immer mit dem schwerfälligen Kurvenverhalten der Desmo, insbesondere beim Einlenken. "Das Motorrad ist immer noch zu schwer zu fahren, wenn es um eine volle Renndistanz geht", kritisiert Dovizioso.


MotoGP-Test in Katar

"Wir können schnell sein, aber es ist weiterhin zu schwer, die Bewegung zu kontrollieren. Darauf müssen wir uns konzentrieren, aber das ist eben auch nichts, was sich allein über das Setup lösen lässt", weiß der Italiener. Am Samstag machten ihm zudem die Bedingungen zu schaffen, sodass er als einer der wenigen Fahrer unter seinem Bestwert des Vortages blieb: 1:55.583 Minuten reichten lediglich für Rang 13.

"Heute waren die Bedingungen komplett anders. Der Grip war schlecht, der Wind wehte stark. Es war schwierig, das Motorrad zu kontrollieren. Aber solche Bedingungen vorzufinden, war auch gut. Es könnte im Rennen schließlich auch so sein. Man muss also versuchen, sich anzupassen", erklärt der Ducati-Pilot. Die Rundenzeit wolle er deshalb nicht überbewerten, ist sich stattdessen sicher: "Wir gehören zu den Schnellsten."

Für den letzten Testtag stehen bei Ducati wie bei den anderen Teams Rennsimulationen auf der To-Do-Liste. Doviziosos Teamkollege Jorge Lorenzo will dann auch den weicheren Reifen testen. Denn er glaubt: "Damit hätte ich meine Zeit womöglich noch einmal deutlich verbessern können." So reichte es nur für eine Steigerung um drei Zehntelsekunden zum Freitag. Besser "kleine Fortschritte" als keine, findet Lorenzo.

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