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Bagnaia über MotoGP-Deal: "Jetzt habe ich den Kopf frei"

Moto2-Pilot Francesco Bagnaia hat seinen MotoGP-Vertrag für 2019 schon jetzt in der Tasche und sieht das als Vorteil im Kampf um den Titel in der mittleren Klasse

(Motorsport-Total.com) - In diesen Tagen absolviert die Moto2 in Jerez ihren letzten Wintertest vor dem Saisonstart am 18. März in Katar. Den ersten Tag beendete Kalex-Pilot Francesco Bagnaia aus dem Sky Racing Team VR46 trotz widriger Bedingungen als Schnellster. Der Italiener fuhr mit 1:42.443 Minuten die Bestzeit vor Iker Lecuona (KTM) und Romano Fenati (Kalex). Wegen wiederholter Regengüsse war die Zeit auf der Strecke jedoch begrenzt.

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia will vor seinem MotoGP-Aufstieg noch den Moto2-Titel holen Zoom

"Die Bedingungen sind schlechter als beim letzten Test auf dieser Strecke", merkt Bagnaia im Gespräch mit 'MotoGP.com' an. "Dennoch sind wir glücklich mit unserer Arbeit und der Unterstützung durch Kalex und Öhlins." Das Team wechselte in diesem Jahr zur Öhlins-Suspension in der Hoffnung, damit weitere Fortschritte machen zu können. Bagnaia jedenfalls bestätigt: "Sie entspricht mehr meinem Fahrstil."

Insgesamt ist er mit seiner Vorsaison mehr als zufrieden. "Ich kann sagen, dass es bisher die beste Vorsaison war, seitdem ich in dieser Meisterschaft fahre", betont der Moto2-Pilot. "Jedes Mal waren wir schnell unterwegs und vorne dabei. Es ist gut, so in die Saison zu starten. Natürlich wird Katar noch mal eine andere Sache sein, aber unser Tempo ist schnell und wir sind glücklich mit unserer Arbeit. Es war ein sehr guter Winter für uns."

Dabei hat sich für Bagnaia nicht nur auf der Strecke einiges getan. Nach Spekulationen über einen möglichen Aufstieg in die MotoGP ab 2019 bestätigte Pramac-Ducati im Februar, im kommenden Jahr mit dem Italiener zusammenzuarbeiten. "Ich freue mich extrem darüber. So kann ich mich jetzt voll und ganz auf die Moto2-Weltmeisterschaft konzentrieren. Ich habe Klarheit im Kopf - das ist die beste Voraussetzung", sagt er selbst.

Mit einem Auge schielt der Moto2-Pilot natürlich jetzt schon auf sein künftiges Team und Hersteller Ducati. "Ich habe gesehen, dass die neue Ducati sehr schnell ist. Ich denke, mit meinem Fahrstil kann ich schnell und stark sein. Aber die MotoGP ist eine komplett andere Geschichte. Man muss bei Null anfangen", weiß der künftige Aufsteiger. Er wird in die Fußstapfen von Danilo Petrucci treten, der Pramac Ende 2018 verlässt.

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