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Speed Up trennt sich vor Thailand von Danny Kent

Der frühere Moto3-Weltmeister steht vor den Überseerennen auf der Straße - Speed Up ersetzt Danny Kent ab Thailand mit Edgar Pons - Wie geht es mit Kent weiter?

(Motorsport-Total.com) - Danny Kent wird nicht die Überseetour in Angriff nehmen. Speed Up trennt sich von dem Briten und wird die restliche Moto2-Saison 2018 (noch fünf Rennen) mit Edgar Pons bestreiten. Damit ist auch offen, wie die Fahrerpaarung von Speed Up im nächsten Jahr aussehen wird, denn Kent hatte einen Zweijahresvertrag. Für 2019 ist bei Speed Up bisher Jorge Navarro bestätigt.

Danny Kent

Hat Danny Kent nach der Trennung von Speed Up noch eine Zukunft in der WM? Zoom

Kent wurde 2015 Moto3-Weltmeister, doch in der mittleren Klasse konnte er sich nie durchsetzen. Bereits 2012 fuhr er für Tech 3 in der mittleren Klasse. Kent schaffte es damals kein einziges Mal in die Top 10 und sammelte nur 16 WM-Punkte. Daraufhin kehrte er in die Moto3 zurück. Nach einer mäßigen Saison bei Husqvarna mit zwei Podestplätzen gelang ihm 2015 mit der Honda des Kiefer-Teams (mit Leopard Sponsoring) der große Durchbruch.

2016 blieb Kent bei Leopard und wechselte in die Moto2. Mit der Kalex gelangen aber nur zwei Ergebnisse in den Top 10. Er blieb trotzdem beim deutschen Kiefer-Team, das auf Suter wechselte. Nach drei Rennen warf Kent allerdings das Handtuch. Er fuhr 2017 anschließend nur noch drei Rennen als Ersatzfahrer, darunter auch in der Moto3. Sein Verhalten sorgte damals im Fahrerlager für viel Stirnrunzeln.

Danny Kent

Zwei zwölfte Plätze sind die besten Ergebnisse von Kent 2018 Zoom

2018 wollte der 24-Jährige mit dem italienischen Speed-Up-Team einen Neustart seiner Karriere in Angriff nehmen. Das ging aber gründlich schief. Während sich sein Teamkollege Fabio Quartararo in Szene setzte und in Barcelona den Sieg holte, konnte Kent nie an die Rundenzeiten des Franzosen herankommen. Nach 13 gefahrenen Rennen hat Kent lediglich acht WM-Punkte auf dem Konto. Quartararo, der 2019 in der MotoGP ist, hält bei 100.

Im Laufe der Saison fuhr Kent nur zweimal in die Punkteränge. Dreimal kam er außerhalb der Top 10 ins. Ziel. Ansonsten gab es acht Ausfälle. Allerdings hatte Kent nicht die neuesten Entwicklungsteile von Speed Up zur Verfügung, die Quartararo regelmäßig bekommen hat. Die beiden Motorräder unterschieden sich in mehreren Details, unter anderem der Hinterradschwinge. Außerdem konnte Kent kaum testen. Ob er in der nächsten Saison woanders einen Platz in der Moto2 findet, ist derzeit ungewiss.

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