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Moto3-Weltmeister Pedro Acosta: "Hätte in die MotoGP wechseln können"

Shootingstar Pedro Acosta verrät, dass ein Wechsel in die MotoGP möglich gewesen wäre - Nun konzentriert er sich auf die Moto2 und ist nach dem ersten Test glücklich

(Motorsport-Total.com) - Pedro Acosta hat in seiner ersten Moto3-Saison auf Anhieb den Weltmeistertitel gewonnen. Der Spanier ist der erste Rookie seit Loris Capirossi im Jahr 1990, dem das gelungen ist. Allerdings verpasste es Acosta um einen Tag, der jüngste Weltmeister aller Zeiten zu werden. Dieser Rekord blieb bei Capirossi.

Pedro Acosta

Pedro Acosta konzentriert sich nun auf sein neues Abenteuer in der Moto2 Zoom

Sein nächster Weg führt Acosta in die Moto2-Klasse. "Es bestand die Möglichkeit, direkt in die MotoGP zu gehen und die Moto2 auszulassen", verrät er in einem Interview mit 'DAZN Spanien'. "Aber ich glaube, dass es nicht notwendig ist, Schritte zu überspringen."

Laut Reglement wäre das gar nicht möglich gewesen. Für die MotoGP gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Acosta feiert am 25. Mai 2022 seinen 18. Geburtstag. Theoretisch könnte er in der nächsten Saison erst beim achten Saisonrennen in Mugello in der Königsklasse fahren.

Auf der anderen Seite hätte KTM für den Shootingstar im nächsten Jahr noch gar keinen Platz. Sein Fokus liegt auf der Moto2. Acosta tritt in die Fußstapfen von Raul Fernandez, der in seinem ersten Moto2-Jahr acht Rennen gewonnen hat und Vizeweltmeister wurde.

Acosta will in der Moto2 Erfahrung sammeln

"Die Moto2 ist gut für mich, um Erfahrungen zu sammeln. Das fehlt mir noch und ich muss Schritt für Schritt lernen. Am Ende wird mir das helfen, damit ich bereit bin, sollte ich es in die MotoGP schaffen."

"Sollte ich die Moto2-WM selbst um einen Punkt nicht gewinnen, dann möchte ich ein zweites Jahr in dieser Klasse bleiben. Ende 2022 werde ich 18 Jahre alt sein. Ich habe noch nicht einmal einen Führerschein. Ein weiteres Jahr in der Moto2 wäre nicht verkehrt."

Pedro Acosta

In der mittleren Klasse fährt Pedro Acosta mit der Startnummer 51 Zoom

KTM und Red Bull fühlt sich der Spanier sehr verbunden, denn ohne die Unterstützung der Österreicher wären diese Erfolge wohl nicht möglich gewesen. Dass er 2021 überhaupt in der Moto3 fahren konnte, stand auf der Kippe, bis ihm Ajo im vergangenen Herbst diese Chance gab.

"KTM hat mir vom ersten Tag an vertraut und mir alles gegeben", bedankt sich Acosta. "Ich hoffe, dass ich noch lange dabei sein kann." Anfang der Woche begann für ihn das Abenteuer Moto2. In Jerez durfte er am Montag und Dienstag die Kalex-Triumph kennenlernen.

"Insgesamt fühlte ich mich an diesen beiden Testtagen sehr gut, vor allem am zweiten Tag", berichtet der Teenager. "Das einzige Ziel lautete, Erfahrung zu sammeln und mit dem Moto2-Bike Kilometer abzuspulen. Ich muss viel lernen."

"Ich bin mit unserer Arbeit zufrieden. Das Team hat das Beste gegeben, damit ich mich vom ersten Moment an wohlfühle. Nun werde ich mich ausruhen und dann trainieren, damit ich körperlich stärker werde." Die nächsten Tests finden im Februar 2022 statt.

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