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Moto2 2023: Lukas Tulovic und Darryn Binder fahren für Intact-Husqvarna

Das Intact-Team stellt sich 2023 neu auf: Husqvarna als Marke, Lukas Tulovic und Darryn Binder in Moto2, Ayumu Sasaki und Collin Veijer in Moto3

(Motorsport-Total.com) - Intact GP schlägt in seinem zehnjährigen Bestehen ein neues Kapitel auf und setzt sich zum Ziel, an der Spitze des Motorradrennsports Erfolge zu feiern. Das Team spannt mit Husqvarna zusammen und geht in der Saison 2023 der Motorrad-Weltmeisterschaft sowohl in der Moto2-Klasse als auch in der Moto3-Klasse als Liqui Moly Husqvarna Intact GP an den Start.

Titel-Bild zur News: Präsentation: Intact-Husqvarna für Moto2 und Moto3 2023

Intact GP setzt in der Motorrad-WM 2023 in Moto2 und Moto3 auf Husqvarna Zoom

Im Moto2-Zweig des Teams werden Lukas Tulovic und Darryn Binder als Piloten antreten. Tulovic hat kürzlich für Intact GP den Titel in der Moto2-Europameisterschaft eingefahren und kehrt 2023 auf Vollzeitbasis in die WM zuürck. Damit hat das Intact-Team aus Deutschland nach der Trennung von Marcel Schrötter zum Saisonende 2022 auch in der Saison 2023 wieder einen Piloten aus Deutschland im Kader.

Tulovics Teamkollege wird Darryn Binder, der nach einer Saison in der MotoGP-Klasse (die er gegenwärtig für RNF-Yamaha fährt) in die Moto2-Klasse wechselt. In der mittleren WM-Klasse war der jüngere Bruder von Brad Binder bislang noch nicht am Start, denn sein MotoGP-Aufstieg im Winter 2021/22 erfolgte direkt aus der Moto3-Klasse.

Neben dem Moto2-Team mit Tulovic und Darryn Binder tritt Intact GP in der Saison 2023 auch in der Moto3-Klasse an. Dort stemmt man künftig das Husqvarna-Programm, das aktuell unter dem Banner von Max Racing läuft. Max Racing ist das Team, das den Namen von Max Biaggi trägt und von Peter Öttl geleitet wird.

Die Piloten für den Moto3-Zweig des Intact-Teams 2023 werden Ayumu Sasaki und Collin Veijer sein. Sasaki fährt aktuell für Max-Husqvarna und bleibt der Marke somit auch in der neuen Konstellation mit Intact GP erhalten. Veijer bestreitet 2023 seine erste WM-Saison. Der 22-jährige Niederländer fährt aktuell im Red Bull Rookies-Cup und hat dort noch Chancen auf den Titelgewinn 2022.

Für Lukas Tulovic wird mit WM-Comeback "ein Traum wahr"

Für Tulovic ist es "ein Traum, der wahr wird", 2023 mit Intact-Husqvarna in der Moto2-WM zu fahren. "Ich habe Jahre lang darauf hingearbeitet, trainiert und wirklich vieles geopfert, um an diesen Punkt zu kommen."

"Ich möchte an erster Stelle Jürgen Lingg, Stefan Keckeisen, Wolfgang Kuhn und dem ganzen Team sowie allen Partnern des Teams danken, die mir diese Chance ermöglichen", so Tulovic. Lingg wird das Moto2-Team von Intact GP auch 2023 als Teammanager leiten. Keckeisen und Kuhn sind beides Teilhaber am Team.

Lukas Tulovic

Lukas Tulovic wechselt als Moto2-Europameister in die Moto2-WM Zoom

Tulovic sagt weiter: "Ich habe mein Ziel, den Titel in der Moto2-EM zu holen wahr gemacht und kann nun als Europameister diese neue Challenge angehen, auf die ich mich so sehr freue und bereit fühle. Ich bin mir sehr sicher, dass ich mit diesem Team, mit den starken Leuten und der Professionalität wirklich noch große Schritte machen kann und in der WM mein neues Zuhause finde."

Darryn Binder wechselt nach einem Jahr MotoGP in die Moto2-Klasse

Darryn Binder lässt wissen: "Ich bin wirklich glücklich, nächstes Jahr Teil des Teams zu werden, das so viel Erfahrung hat und unglaublich professionell ist. Ich freue mich darauf, die Moto2-Maschine auszuprobieren und ich glaube, dass wir zusammen gute Ergebnisse erzielen können."

"Ich hoffe, dass alles, was ich dieses Jahr in der MotoGP-Klasse gelernt habe, mir helfen kann, mich so schnell wie möglich an die Moto2-Klasse anzupassen. Dann können wir hoffentlich um einige gute Positionen kämpfen. Ich bin dem ganzen Team sehr dankbar, dass ich diese großartige Chance bekomme, und ich kann es kaum erwarten, mit allen zusammenzuarbeiten", so Binder.

Darryn Binder

Darryn Binder wird bei Intact-Husqvarna Moto2-Teamkollege von Tulovic Zoom

Moto2-Programm unter der Leitung von Jürgen Lingg

Moto2-Teammanager Jürgen Lingg erklärt: "Wir sind Husqvarna sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in uns setzen. Dieser Zusammenschluss ist ein neuer und ein aufregender Schritt für unser Team, der eine neue Ära einleitet. Wir haben eine neue Marke, neue Fahrer und eine neue Richtung. 2023 werden die Motorräder die Farbe wechseln und wir sind alle motiviert und sind überzeugt, dass uns dieser Wechsel nach vorne bringt."

"Wir sind schon sehr gespannt auf unsere zwei neuen Moto2-Fahrer", so Lingg und weiter: "Lukas ist bereits zwei Jahre in der Moto2-EM für unser Juniorteam gestartet und wir freuen uns riesig, dass er so souverän vorzeitig den Titel für sich entscheiden konnte. Darum ist es die logische Konsequenz, dass wir zusammen den nächsten Schritt in die WM gehen. Wir sind uns bewusst, dass es natürlich eine große Herausforderung wird, aber Lukas ist sehr gereift, sodass er auch diesen Schritt mit uns zusammen schaffen kann."

Jürgen Lingg

Jürgen Lingg bleibt Teammanager des Moto2-Programms von Intact GP Zoom

"Darryn hatten wir schon längere Zeit im Auge", bemerkt Lingg. "Daher freut es uns ganz besonders, dass er nächstes Jahr in unser Team kommt. Er hat in der MotoGP-Klasse zusätzliche Erfahrung gesammelt. Das wird ihm als Moto2-Rookie mit Sicherheit helfen. Wir werden am Anfang etwas Geduld brauchen, aber ich denke, dass er schon sehr bald in der Klasse den Anschluss finden wird. Er hat die richtige Einstellung dafür und ist bekannt als Kämpfer, was in der Moto2 ganz wichtig ist, da es dort oft viele enge Zweikämpfe gibt."

Moto3-Programm unter der Leitung von Petter Öttl

Während der Moto2-Zweig des Intact-Husqvarna-Programms 2023 von Jürgen Lingg geleitet wird, übernimmt Peter Öttl die Funktion des Teammanagers für den Moto3-Zweig des Programms. Er bekleidet damit bezogen auf Husqvarna auch 2023 seinen aktuellen Position, dann allerdings unter dem Banner von Intact GP.

"Drei Jahre lang konnten wir den Namen Husqvarna in der Moto3 hochhalten und es ist sehr schön, die Geschichte zusammen mit Jürgen Lingg und einem größeren Programm nun in der Moto2 fortzusetzen", sagt Öttl und kommt auf die beiden Fahrer Ayumu Sasaki und Collin Veijer zu sprechen.

Peter Öttl, Max Biaggi

Peter Öttl (hier mit Max Biaggi) leitet das Moto3-Projekt von Husqvarna auch in Intact-Farben Zoom

"Ayumu bleibt bei uns und nach einigen hervorragenden Ergebnissen im Jahr 2022 hoffen wir, dass wir 2023 noch mehr erreichen können. Collin ist ein Fahrer mit viel Potenzial und wir vertrauen darauf, dass er weiter lernt und seine Karriere aufbaut", so Öttl, der abschließend anmerkt: "Ich möchte mich bei Husqvarna für das Vertrauen und die Zuversicht bedanken. Wir werden hart arbeiten, um den Namen Husqvarna an der Spitze der Moto3 zu halten."

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