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Zweites Training in Houston: Justin Wilson an der Spitze

Justin Wilson schnappt Will Power kurz vor Schluss des zweiten Freien Trainings in Houston die Tagesbestzeit weg - Zwei Dreher von Helio Castroneves

(Motorsport-Total.com) - Über weite Strecken des zweiten Freien Trainings zum Shell/Pennzoil Grand Prix of Houston sah es so aus, als würde sich Will Power nach seiner Bestzeit in der Auftaktsession auch in Sitzung Nummer zwei die schnellste Runde gutschreiben lassen. Doch kurz vor Ablauf der 45 Minuten setzte sich Justin Wilson (Coyne-Honda) mit einer Runde in 1:04.424 Minuten an die Spitze des Klassements. Der Brite holte sich damit beim schwer in die Gänge gekommenen IndyCar-Comeback im Reliant Park von Houston die Freitagsbestzeit.

Justin Wilson

Justin Wilson (Coyne-Honda) war am Freitag in Houston der Schnellste Zoom

Power musste sich mit einer Zeit von 1:04.803 Minuten mit Platz zwei zufriedengeben. Drittschnellster war Rookie Tristan Vautier (Schmidt-Honda) vor dem noch amtierenden IndyCar-Champion Ryan Hunter-Reay (Andretti-Chevrolet; 4.) und dem zweifachen Houston-Sieger Sebastien Bourdais (Dragon-Chevrolet; 5.). Da es die Piloten in Turn 1 mit einer temporären Schikane zu tun hatten, die am Samstag nicht mehr im Weg stehen soll, haben die Rundenzeiten derzeit noch wenig Bedeutung.

Eines wurde allerdings deutlich. Die Anwärter auf den IndyCar-Titel 2013 waren noch nicht ganz vorn bei der Musik. Während sich Scott Dixon (Ganassi-Honda) immerhin die sechstschnellste Zeit gutschreiben ließ, fiel Tabellenführer Helio Castroneves in Turn 2 gleich zweimal durch Fahrfehler auf. In beiden Fällen drehte sich der in Shell/Pennzoil-Farben lackierte Penske-Chevrolet mit der Startnummer 3. In beiden Fällen konnte Castroneves einen Einschlag in die Streckenbegrenzung vermeiden. Unterm Strich musste sich der "Spiderman" nur mit der elftschnellsten Zeit zufriedengeben. Auch James Hinchcliffe (Andretti-Chevrolet; 19.) und Ed Carpenter (Carpenter-Chevrolet; 23.) fielen durch Ausrutscher beziehungsweise Dreher in Turn 2 auf.


Fotos: IndyCars in Houston


Zwischen Castroneves und Dixon - dem größten Konkurrenten des "Spiderman" im Titelkampf - schoben sich am Freitag die Rahal-Honda-Teamkollegen James Jakes (7.) und Graham Rahal (8.) sowie Rookie Luca Filippi (Herta-Honda; 9.) und Charlie Kimball (Ganassi-Honda; 10.). Tony Kanaan, der in der IndyCar-Saison 2014 im B-Team von Chip Ganassi Racing Teamkollege von Kimball sein wird, fuhr als schnellerer der beiden KV-Piloten auf Platz zwölf. Teamkollegin Simona de Silvestro reihte sich direkt dahinter auf Rang 13 ein.

Der Tabellendritte Simon Pagenaud (Schmidt-Honda) schloss den Houston-Freitag auf Platz 17 der Zeitenliste ab. Auch der vierfache IndyCar-Champion Dario Franchitti (Ganassi-Honda; 18.) und Marco Andretti (Andretti-Chevrolet; 20.) hatten erlebten einen äußerst durchwachsenen Auftakt ins dritte und letzte Double-Header-Wochenende der Saison. Josef Newgarden (Fisher-Honda) ging nach seinem Abflug im ersten Freien Training in Session zwei gar nicht auf die Strecke.

Durch die Verzögerungen am Freitag wurde nicht nur der Zeitplan für das weitere Wochenende angepasst, sondern auch der Modus. Entgegen der ursprünglichen Planung werden nun sowohl das Qualifying für das Samstagsrennen als auch das Qualifying für das Sonntagsrennen in je zwei Gruppen ausgefahren. Den üblichen dreigeteilten Modus, der in den Firestone Fast Six gipfelt, gibt es somit am Houston-Wochenende nicht zu sehen.

Am Samstag stehen basierend auf der Veränderung des Zeitplans nun das Qualifying für Rennen 1 (17:45 Uhr MESZ) und das erste der beiden 90-Runden-Rennen (21:40 Uhr MESZ) auf dem Plan. 'Sport1 US' überträgt ab 21:00 Uhr MESZ live.

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