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Viele Fragezeichen um den IndyCar-Kalender

Um die vertraglich garantierten 16 Saisonrennen zu gewährleisten, muss IndyCar-Chef Randy Bernard für das kommende Jahr improvisieren...

(Motorsport-Total.com) - Randy Bernard hat ein Problem. Um seinen vertraglichen Verpflichtungen mit Titelsponsor IZOD nachzukommen, muss er pro Saison mindestens 16 Rennwochenenden präsentieren. Nach dem aktuellen Stand der Dinge ist diese Anforderung noch nicht erfüllt. Daher gibt es auch noch keinen offiziellen IndyCar-Kalender 2012.

Texas Motor Spedway

Ovale wie hier Texas sind derzeit Mangelware bei den IndyCars Zoom

Der offizielle Tonfall in Indianapolis geht davon aus, dass man 14 Rennen auf der sicheren Seite hat. Darunter befindet sich aber der Baltimore Grand Prix, der nach den Informationen der 'Baltimore Sun' ein 2011er-Defizit von 12 Millionen US-Dollar aufzuarbeiten hat. Dazu gesellen sich die beiden fraglichen Oval-Events von Texas und Las Vegas.

Die dahinter stehende Problematik ist weithin bekannt: Will die IndyCar-Serie ihre Fahrzeuge auf die schnellen 1,5 Meilenovale schicken, die eigentlich für die NASCAR gebaut wurden? Dem Las Vegas Motor Speedway wurde bereits eine Absage erteilt, in Sachen Texas gibt es noch keine offizielle Stellungnahme. Weil Bernard das IndyCar-Saisonfinale 2012 aber in Las Vegas abhalten will, steht die Möglichkeit eines Straßenrennens im Raum.

F1-Kurs in Indy keine Option

Randy Bernard IndyCar-Chef

IndyCar-Chef Randy Bernard kämpft um das Las-Vegas-Rennen Zoom

Der IndyCar-Boss war in dieser Woche in der Spielermetropole von Nevada, wo er bekanntlich aus seiner Zeit als Chef der Professionell Bull Rider beste Kontakte pflegt. Ist er in Sachen Straßenrennen bereits am Verhandeln? Und wie verhält sich Bruton Smith, der mächtige Boss der Speedway Motorsports Inc., dem die beiden Ovale von Las Vegas und Texas gehören? Bislang zeigte sich Smith immer als Unterstützer der IndyCars.

Übrigens: Sollten für 2012 wirklich alle Stricke reißen, bestünde rein theoretisch die Möglichkeit, ein zusätzliches IndyCar-Rennen auf dem Formel-1-Kurs des Indianapolis Motor Speedway abzuhalten, um die garantierten 16 Saisonrennen zu gewährleisten. Aber die Idee, die IndyCars auf dem ungeliebten Infieldkurs von Indianapolis und nicht auf dem Oval zu sehen, sorgt bei den vielen Indy-Traditionalisten für nichts anderes als allgemeines Stirnrunzeln.

So zeichnet sich immer deutlicher die Tendenz ab, dass der IndyCar-Kalender 2012 ein eher improvisiertes Aussehen haben wird. Die gute Nachricht dabei: Für 2013 sieht die Situation wesentlich besser aus. Vor allem in Sachen Ovalrennen, die einen wichtigen Teil der diversifizierten IndyCar-Strategie ausmachen. Dort herrscht absolute Mangelware, denn nur in Indianapolis, Iowa und Fontana zu fahren, ist ganz einfach zu wenig. Darin sind sich alle Verantwortlichen einig.

Phoenix meldet sich zurück

Der umgebaute Phoenix International Raceway

Der umgebaute Phoenix International Raceway in Arizona Zoom

Ein Oval, das die IndyCar-Szene kollektiv mit der Zunge schnalzen lässt, ist Phoenix. Auf dem Phoenix International Raceway wird - mit Unterbrechungen - seit 1964 gefahren. Zuletzt gewann Sam Hornish Jr. in der Saison 2005. Nun deutet vieles auf ein Comeback in der Saison 2013 hin, wie Streckenchef Bryan Sperber am Freitagabend andeutete.

"Phoenix hat eine lange IndyCar-Historie", sagte Sperber der 'AP'. "Klar gäbe es ein paar Fragen, die man beantworten müsste. Aber wir wären gerne bereit, uns zusammen zu setzen, ob es nicht einen Weg geben kann, damit wir bald wieder IndyCar-Rennen ausrichten können." Frühestens 2013, denn auf dem frisch asphaltierten Einmeilenoval müssten - abgesehen von allen finanziellen Komponenten - auch ausführliche Testfahrten unternommen werden.

Doch auch auf dem internationalen Sektor sieht die IndyCar-Zukunft nicht schlecht aus. Nach wie vor steht ein zweites Brasilien-Rennen im Raum, das für die Saison 2012 kurz vor der Unterschrift scheiterte. Und nach den 'Motorsport-Total.com' vorliegenden Informationen gibt es auch ein starkes Interesse aus dem asiatischen Raum, um irgendwann neben China einen zweiten Asien-Abstecher zu unternehmen.

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